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Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs

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Bibliographic data

fullscreen: Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs

Monograph

Identifikator:
1747798770
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-120203
Document type:
Monograph
Author:
Ottel, Klemens http://d-nb.info/gnd/1024837165
Title:
Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
Edition:
2. neubearb. Aufl.
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 324 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Das Warengeschäft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
  • Title page
  • Contents
  • Einführung
  • I. Mass- und Wertfeststellung im Warenverkehr
  • II. Die Instrumente des kaufmännischen Kreditverkehrs
  • III. Der kaufmännische Nachrichten- und Güterverkehr
  • IV. Die Währungen and Devisennotierungen
  • V. Die Subjekte des wirtschaftlichen Verkehrs
  • VI. Das Warengeschäft
  • VII. Die Organisation des Überseegeschäftes
  • VIII. Das Bankgeschäft
  • IX. Marktorganisationen
  • Sachregister

Full text

VI. DAS WARENGESCHÄFT 183 
Lüftung wird durch Umschaufeln bewirkt. Silos sind turmartige Gebäude 
mit vertikalen, schachtartigen Abteilungen; mittels sogenannter Elevatoren 
(großen Paternosterwerken) werden die Waren in die vielen Stockwerke 
gehoben und dort nach automatischer Abwage, nötiger Reinigung usw. ein- 
gelagert; die Lüftung der Körnerfrüchte erfolgt durch mechanisch betriebene 
Transportbänder. Für die Lagerung von Flüssigkeiten, wie Spiritus, Petro- 
leum, stehen Silos als Reservoirs in Verwendung. 
Der Lagerschein oder Warrant ist eine Bescheinigung des 
Lagerhalters, in der er verspricht, die bei ihm eingelagerte Ware 
an den legitimierten Inhaber des Lagerscheines auszufolgen. Der 
Lagerschein ist nur dann Dispositions- oder Traditionspapier?), wenn 
er an Order lautet‘ und von einem Lagerhaus ausgestellt wurde, 
das „zur Ausstellung solcher Urkunden‘ (8,363 D.H. G.B.) staat- 
lich ermächtigt ist; nach dem österreichischen Lagerhausgesetz vom 
28. April 1889 können indossable Lagerscheine nur von öffentlichen 
Lagerhäusern (die auf Grund einer besonderen Konzession die Auf- 
bewahrung von Waren für fremde Rechnung gewerbemäßig. be- 
treiben) ausgestellt werden. Man unterscheidet das: Einschein- und 
das Zweischeinsystem. Beim Einscheinsystem wird vom Lagerhalter 
nur ein Instrument ausgegeben; so der gewöhnliche Warrant in 
England, das warehouse receipt oder certificate in der Union, die 
Ontvangcedül (gewöhnlich auf Inhaber) oder das Bavijs van opslag 
(gewöhnlich an Order gestellt) in Holland, der Lagerschein, gemäß 
8 424 D. H.G.B. 
; Eine Abart des englischen Warrant bildet der Sale-Warrant.. oder 
Warrant mit Weight-Note, der von englischen. Lagerhäusern über Waren 
ausgestellt wird, die auf einer Auktion (Public sale) gegen Anzahlung ver- 
kauft worden sind. Der Käufer erhält die Weight-Note und hat innerhalb 
einer bestimmten Zeit, dem sogenannten Prompt, den Restbetrag dem Ver- 
käufer zu bezahlen, der ihm hiegegen den Warrant ausfolgt. Wird der Prompt 
nicht eingehalten, so verfällt die Angabe und der Verkäufer kann mit dem 
Warrant allein über die Ware verfügen. Während des Prompt kann nur gegen 
Auslieferung des Warrant und der Weight-Note über die Ware verfügt 
werden. Der Warenkauf mit Sale-Warrant ist daher ein bedingter Kauf, der 
in der Kreditgebarung der englischen Rohstoffimporteure an ihre Abnehmer 
seine Erklärung findet. 
Beim Zweischeinsystem, das sich auf dem europäischen Konti- 
nent ausgebildet hat, zunächst in Frankreich (1858) kodifiziert und 
in Bremen (1877), Österreich (1889), Belgien, Italien, Portugal, 
Ungarn, Basel-Stadt, Genf, St. Gallen und Solothurn der Warrant- 
gesetzgebung zugrunde gelegt wurde, besteht der Lagerschein aus 
zwei zunächst vereinigten Scheinen, dem Lagerbesitzschein (Rece- 
pisse) und dem Lagerpfandschein (Warrant). Insolange die Ware 
unbelehnt ist, bleiben beide Scheine auch bei der Indosierung im 
3) D. h. eine übertragbare Bescheinigung, die dem ausgewiesenen Inhaber 
die Verfügung über die Ware einräumt.
	        

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Die Technik Des Wirtschaftlichen Verkehrs. Manz, 1927.
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