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Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs

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Bibliographic data

fullscreen: Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs

Monograph

Identifikator:
1747798770
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-120203
Document type:
Monograph
Author:
Ottel, Klemens http://d-nb.info/gnd/1024837165
Title:
Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
Edition:
2. neubearb. Aufl.
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 324 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VIII. Das Bankgeschäft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
  • Title page
  • Contents
  • Einführung
  • I. Mass- und Wertfeststellung im Warenverkehr
  • II. Die Instrumente des kaufmännischen Kreditverkehrs
  • III. Der kaufmännische Nachrichten- und Güterverkehr
  • IV. Die Währungen and Devisennotierungen
  • V. Die Subjekte des wirtschaftlichen Verkehrs
  • VI. Das Warengeschäft
  • VII. Die Organisation des Überseegeschäftes
  • VIII. Das Bankgeschäft
  • IX. Marktorganisationen
  • Sachregister

Full text

VIIL. DAS BANKGESCHÄFT x 
im Zusammenhang, wie z. B. der Akzeptkredit, der Negoziations- oder 
Diskontkredit. 
Beim Akzeptkredit akzeptiert die Bank Tratten des Kommit- 
tenten oder solche, die für seine Rechnung ausgestellt wurden, 
ohne ein Guthaben von ihm zu besitzen. Der Akzeptkredit kommt 
zunächst vor im Warengeschäfte, indem der Käufer einer Ware 
den Betrag der Faktura auf die Bank trassieren läßt, bei der er den 
Akzeptkredit besitzt. Dieser Rembours ist hauptsächlich üblich im 
Überseegeschäft, sowohl beim direkten Import wie auch beim Export 
nach Übersee (siehe dort). Der Akzeptkredit kann ferner ein Mittel 
zu billiger Geldbeschaffung sein. Ein Kaufmann, der einen Akzept- 
kredit bei einer Bank besitzt und für nicht zu lange Zeit größere 
Geldmittel als gewöhnlich benötigt (um z. B. eine günstige Kauf- 
gelegenheit auszunutzen oder zum Einkauf von Saisonware), nutzt 
diesen Kredit aus, indem er per drei Monate z. B. auf die Bank 
trassiert, dieses gute Akzept zu billigem Zinsfuß in Eskont gibt 
und auf diese Weise Bargeld erhält. Vor Verfall der Tratte erlegt 
er den Betrag der Tratte an die Bank oder wiederholt, falls er das 
Geld noch weiter benötigt, die Trassierung von neuem, um nun- 
mehr das Bargeld zur Deckung der ersten Tratte zu verwenden; 
dieser Vorgang wird Renovation der Tratte genannt. — Die Banken 
berechnen sich von den akzeptierten Tratten die sogenannte Akzept- 
provision, die in der Regel höher ist als die gewöhnliche Konto- 
korrentprovision. Trotzdem stellt sich der Akzeptkredit in der Regel 
billiger als Kontokorrentkredit, weil der Debetzinsfuß im Konto- 
korrent höher ist als die Bankrate und Bankakzepte überdies zumeist 
unter der Bankrate untergebracht werden können. 
Beim Negoziations- oder Diskontkredit kaufen die Banken 
Rembourstratten, die der Verkäufer gegen seine Verschiffungen nach 
Übersee auf den Käufer gezogen hat. Der Kredit wird hiebei ent- 
weder dem Käufer eingeräumt, der die Bank beauftragt hat, solche 
Tratten zu kaufen, oder dem Verkäufer (siehe hierüber Export nach 
Übersee). 
Eine besondere Form der Kreditgewährung besteht darin, daß 
die Banken die Bürgschaft für Verpflichtungen ihrer Kommittenten 
übernehmen oder im Garantievertrag den Erfolg eines Unternehmens 
gewährleisten. Durch ihre Bürgschaft eröffnen die Banken ihren 
Kommittenten wieder Kredite bei Dritten, z. B. bei einer anderen 
Bank, oder sie leisten Bürgschaft für Stundung von Fracht und 
Zoll gegenüber Eisenbahn und Zollamt; sie leisten ferner Garantie 
für die ordnungsmäßige Ausführung einer von ihrem Kommittenten 
übernommenen Lieferung und ähnlichem. Ein Garantievertrag ist 
auch der Kreditauftrag, das heißt jemand erteilt den Auftrag, 
einen Kredit an einen Dritten zu gewähren und übernimmt damit 
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Die Handelskammern. Verlag von Georg Reimer, 1906.
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