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Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs

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Bibliographic data

fullscreen: Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs

Monograph

Identifikator:
1747798770
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-120203
Document type:
Monograph
Author:
Ottel, Klemens http://d-nb.info/gnd/1024837165
Title:
Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
Edition:
2. neubearb. Aufl.
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 324 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IX. Marktorganisationen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
  • Title page
  • Contents
  • Einführung
  • I. Mass- und Wertfeststellung im Warenverkehr
  • II. Die Instrumente des kaufmännischen Kreditverkehrs
  • III. Der kaufmännische Nachrichten- und Güterverkehr
  • IV. Die Währungen and Devisennotierungen
  • V. Die Subjekte des wirtschaftlichen Verkehrs
  • VI. Das Warengeschäft
  • VII. Die Organisation des Überseegeschäftes
  • VIII. Das Bankgeschäft
  • IX. Marktorganisationen
  • Sachregister

Full text

276 DIE TECHNIK DES WIRTSCHAFTLICHEN VERKEHRS 
delivery) hat das Recht, bereits bei der Unterzeichnung des Kon- 
traktes einen Einschuß, den Original margin (gewöhnlich 10% des 
Kontraktpreises oder 1 bis 5 # pro Ballen Baumwolle, 10 Cents 
per bushel Weizen, 5 Cents per bushel corn usw.) und bei ‚entspre- 
chender Erhöhung oder Senkung des Marktpreises einen Nachschuß, 
den Margin for variations in the market, zu fordern. Der aus- 
machende Betrag muß innerhalb einer sehr kurzen Zeit (gewöhn- 
lich 1 Stunde) der Börseleitung (dem Schatzmeister der Assoziation 
oder dem Superintendenten der Börse) mit einem Memorandum 
in zertifizierten Schecks, die an die Order einer vereinbarten Bank 
gestellt sind, übergeben werden. Das gleiche muß auch von der 
fordernden. Partei geschehen. Der erwähnte Funktionär der Börse- 
leitung hinterlegt den Margin bei der vereinbarten Bank und erhält 
hierüber das Certificate of deposit in duplo; in diesem bestätigt 
die Bank den Empfang. des Margin und erklärt, ihn gegen Rück- 
gabe des Zertifikates oder des Duplikates auszufolgen, wenn dieses 
durch beide Parteien oder (für den Streitfall) an die Order des 
Präsidenten der Börse indossiert ist. Oder es wird das Zertifikat 
gleich an die Order des Käufers und des Verkäufers wie auch 
einer dritten Vertrauensperson (Superintendent, Präsident der 
Börse) zahlbar gestellt oder indossiert. Das Zertifikat wird an die 
Partei, die den Margin gefordert (called) hat, weitergegeben, das 
Duplikat erhält die andere Partei. Wird der Aufforderung zur 
Hinterlegung des Margin keine Folge gegeben, so hat der Ver- 
käufer das Recht, für Rechnung des säumigen Käufers zu ver- 
kaufen, der Käufer das Recht, für Rechnung des säumigen Ver- 
käufers zu kaufen, wobei dieselben Lieferungszeiten gelten wie im 
Kontrakt. Hievon ist der säumige Kontrahent zu verständigen, der 
entstandene Schaden wird durch das Clearing house zu seinen 
Lasten liquidiert. Wird der Kontrakt erfüllt, so ist der Margin 
zurückzuzahlen; das geschieht durch Indossierung des Zertifikats 
seitens der beiden Kontrahenten oder durch Indossierung seitens des 
Funktionärs der Börseleitung gemäß den von beiden Parteien er- 
haltenen Instruktionen. Im Falle beide Parteien nicht einig sind, 
entscheidet das gewöhnlich aus drei Mitgliedern bestehende Arbitra- 
tion Committee und berichtet an den Präsidenten, welchem Kontra- 
henten auf Grund des Schiedsspruches das Depot auszufolgen. ist. 
— Die Einrichtung des Margin, die auch an den amerikanischen 
Effektenbörsen üblich ist, bedeutet zweifellos eine sehr weitgehende 
Sicherung der Erfüllung des Termingeschäftes. Anderseits zwingt 
sie die Kontrahenten, während der ganzen Zeit vom Abschluß 
bis zur Erfüllung große Beträge unverwendet auf Girokonto zu 
halten. Nur sehr kapitalskräftige Firmen werden eine solche Fest- 
legung größerer Beträge auf längere Zeit vertragen, zumal im Falle
	        

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Die Technik Des Wirtschaftlichen Verkehrs. Manz, 1927.
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