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Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs

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Bibliographic data

fullscreen: Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs

Monograph

Identifikator:
1747798770
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-120203
Document type:
Monograph
Author:
Ottel, Klemens http://d-nb.info/gnd/1024837165
Title:
Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
Edition:
2. neubearb. Aufl.
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 324 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Mass- und Wertfeststellung im Warenverkehr
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
  • Title page
  • Contents
  • Einführung
  • I. Mass- und Wertfeststellung im Warenverkehr
  • II. Die Instrumente des kaufmännischen Kreditverkehrs
  • III. Der kaufmännische Nachrichten- und Güterverkehr
  • IV. Die Währungen and Devisennotierungen
  • V. Die Subjekte des wirtschaftlichen Verkehrs
  • VI. Das Warengeschäft
  • VII. Die Organisation des Überseegeschäftes
  • VIII. Das Bankgeschäft
  • IX. Marktorganisationen
  • Sachregister

Full text

J. MASS- UND WERTFESTSTELLUNG IM WARENVERKEHR 33 
die Ware nur bis zur Aufgabestation zu schaffen und sohin der 
Käufer die Kosten der Aufgabe und Verladung zu tragen hat. Bezieht 
sich dieser Ausdruck auf den Bestimmungsort, so hat der Verkäufer 
auch die Kosten der Ausladung, der Auflegung zum Abtransport und 
alle sonstigen mit der Auslieferung verbundenen Spesen zu tragen 
(Ankunftskontrakt s. u.). Bei Verkäufen „ab Lager“, „ab Magazin“, 
„ab Lagerhaus“ trägt der Verkäufer alle Kosten der Auslieferung ein- 
schließlich der Kosten für Abwage usw. 
Im internationalen Verkehr haben sich für die Bezeichnung des 
Erfüllungsortes und der Bestimmungen über die Frachtzahlung ein- 
heitliche Ausdrücke eingebürgert, deren Bedeutung in den einzelnen 
Ländern nicht vollständig übereinstimmt. Die im nachfolgenden ge- 
gebenen Auslegungen sind von der International Chamber of Com- 
Merce in Paris in ihren Trade Terms Definitions vom Dezember 
1921 festgestellt worden: 
F. 0. B. (free on board) Hafenplatz, in der Union F. 0. B. 
vessel Hafenplatz: Der Verkäufer trägt die Kosten des Transportes 
bis zum Hafenplatz und die Verladungsspesen, er besorgt ein „reines“ 
Konnossement oder ein Mate’s Receipt (s. S. 106) und ist ver- 
antwortlich für Verlust und Beschädigung der Ware, bis sie an 
Bord des Schiffes geliefert ist; ob der Verkäufer auch die Kosten 
für die Stauung und die Hafen- und sonstigen Gebühren zu bezahlen 
hat, wird in den einzelnen Ländern verschieden ausgelegt. Der 
Käufer ist verpflichtet, den Schiffsraum zu sichern und über den 
Beginn der Verladung den Verkäufer zu benachrichtigen, Falls aus- 
bedungen, hat der Käufer Zahlung gegen Aushändigung der Doku- 
mente zu leisten. Wenn die Zahlung nicht vertragsmäßig erfolgt oder 
der Käufer unsicher geworden ist, So hat der Verkäufer das Recht, 
die Auslieferung der Ware zu untersagen und das Geschäft rück- 
gängig zu machen. Für die Feststellung von Menge und Beschaffen- 
heit der Ware ist der Zeitpunkt ihrer Verladung auf das Schiff maß- 
gebend. Die Reklamationsfrist beginnt in der Regel mit dem Tage 
der Ankunft im Bestimmungshafen, nach amerikanischem Recht mit 
dem Zeitpunkt der Verladung. Der Käufer darf verträgsmäßige Zah- 
lung oder Akzeptation nicht verweigern aus dem Grunde, daß die 
Ware noch nicht angekommen oder noch nicht geprüft oder verloren 
oder beschädigt sei, 
F. A. 8. (free alongside ship oder under the ships tackle, frei 
Schiffseite, frei an das Schiff gelegt): Diese Klausel unterscheidet sich 
von der vorangegangenen nur dadurch, daß die Überladekosten auf 
das Schiff und das Risiko der Überladung bereits zu Lasten des 
Käufers gehen. 
FF. O0. R. (free on Rail) oder F. 0. T. (free on Truck) oder 
Franco sur Wagon Versendungsort, in der Union F. O0. B. Versen- 
Ottel, Technik des Wirtschaflichen Verkehrs.
	        

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Responsible Government in the Dominions. Clarendon Pr., 1912.
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