Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Monograph

Identifikator:
1750531895
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-124058
Document type:
Monograph
Title:
Rationalisierung und Wirtschaftlichkeit in der Kali-Industrie
Place of publication:
Hannover
Publisher:
Hauptvorstand d. Fabrikarbeiterverb.
Year of publication:
1926
Scope:
24 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Löhne und Arbeitszeit in der rationalisierten Kali-Industrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

292 Die Entstehung der exakten Wissenschaft. — Galilei. 
das Fernglas zu blicken, weil dies „seinen Kopf nur verwirren 
würde“.101) Der leeren Allgemeinheit des Schulbegriffs tritt die 
Forderung exakter Einzelbeobachtung, der „trockenen Abstrak- 
tion“ das konkrete sinnliche Bild des Seins entgegen.1®) Wahr- 
nehmung und Denken, Naturwirklichkeit und Verstandesbegriff: 
in der Trennung und Gegenüberstellung dieser Momente scheint 
nunmehr das Problem der neuen Wissenschaft und das Schicksal 
des neuen Erfahrungsbegriffs beschlossen zu sein. 
Dennoch ist in dieser Formel, die die Renaissance bevor- 
zugt, nur der subjektive Ausdruck des Gegensatzes gegeben, ist 
gleichsam nur der Affekt beschrieben und festgehalten, in dem 
sich die neuere Zeit vom Mittelalter loslöst. Die selbständigen, 
positiven Ziele der Forschung indes werden durch sie nicht auf- 
gehellt, der systematische Sinn der neuen Fragestellung wird 
durch sie nicht umgrenzt. Denn einmal ist der Reichtum an em- 
pirischem Gehalt, der sich im Aristotelischen Natursystem ver- 
lichtet hat, wie auch die Schätzung, die dem Faktor der Er- 
fahrung im Ganzen der Aristotelischen Erkenntnislehre zufällt, 
unverkennbar: Galilei und Kepler selbst sind es, die diesen Um- 
stand hervorheben und die ihn den modernen Peripatetikern ent- 
zegenhalten.1®) Sodann aber — und dies ist die entscheidende 
sachliche Erwägung —: wie wäre es möglich, die „Abstraktion“ 
zu verbannen und von der Grundlegung der Wissenschaft auszu- 
schliessen? Gilt es nicht vielmehr, sie in einem neuen, frucht- 
bareren Sinne zu behaupten und zu festigen? In der Tat ist es 
lehrreich zu verfolgen, wie die Einwände, die an diesem Punkte 
zegen das Schulsystem erhoben werden, von ihm aus sofort eine 
aigenartige Rückwendung erfahren. Immer von neuem 
wird gegen Galilei der Vorwurf erhoben, dass er in seinem 
Bemühen, die Natur unter allgemeinen Gesetzen und Prin- 
zipien zu begreifen, den Einzelfall in seiner Unterschiedenheit 
and Bestimmtheit vernachlässige. Die Kraft und Eigentümlich- 
keit des Besonderen werde verkannt, wenn man, wie er, alle 
denkbaren Fälle der Bewegung von Körpern, wenn man den 
Flug der Vögel, wie das Schwimmen der Fische, die Fortbewe- 
gung der „einfachen“ und der „zusammengesetzten“ Körper, in 
eine einzige Formel zusammendrängen und in ihr gleichsam unter- 
‚ehen lassen wolle. Sei es doch eben das Auszeichnende der
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Mexico. Seidel, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.