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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

Object: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
881870463
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-3654
Document type:
Monograph
Author:
Meltzing, Otto
Title:
Staatspapierkurs und Versicherungsgesellschaften
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Königliche Hofbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 114 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kap. VI. Die schädlichen Folgen des Kapitalanlagezwanges
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

28 
I. Buch. Production und Konsumtion. 
scheint nun der Preis eines Hektars zu Anfang des 13. Jahrhunderts in der Höhe von 
135 Francs, um unter Philipp dem Schönen auf 261 Francs zu steigen, wenigstens 
soweit es sich um gut bebaute und für den Handelsverkehr günstig gelegene Grund 
stücke handelte. Im 14. Jahrhundert, wo die Preise der übrigen Gegenstände im 
Werthe stiegen, gingen diese Grund- und Bodenpreise für eine Zeitlang auf 108 Francs 
zurück, und zwar infolge der unter Philipp dem Schönen endgiltig durchgeführten 
Emancipation der Hörigen, welche den freien Verkehr mit Grund und Boden und 
infolgedessen ein starkes Ausgebot zur Folge hatte; denn die Ergiebigkeit der Pro 
duktionsmittel ist, wie schon gesagt, nicht die einzige preisbestimmende Ursache. Auch 
andere Gründe wirken da bestimmend ein, und so konnte, ganz abgesehen von den 
Verkaufspreisen der Erzeugnisse, das ungemein gesteigerte Angebot von Grundstücken 
vorübergehend einen Niedergang im Preise der kleinen Landgüter herbeiführen. Es suchten 
eben schon damals viele Kleinbauern in den aufblühenden Städten Aufnahme zu finden. 
Noch schlimmer waren die Verhältnisse unter Ludwigs Xl. Regierung infolge der Nach 
wirkungen des hundertjährigen Krieges mit England und der Landplage der entlassenen 
Söldner. Der Durchschnittspreis sank auf 48 Francs. Hier traten die Folgen der 
Unsicherheit des Ertrags zu Tage. Minder fruchtbare Gründe blieben brach liegen. 
Nur hoher, wenn auch sehr unsicherer Gewinn, der aus dem Verkaufe der Erzeugnisse 
zu erwarten stand, lockte zur Bebauung natürlich ergiebigen Bodens an. Von inten 
siver Cultur war fast gar nicht die Rede. Wer wollte außer der verlorenen Arbeit 
auch noch Kapitalaufwaud riskiren? Im 16. Jahrhundert fand aber eine rapide Preis 
steigerung statt, sowohl aus andern Gründen als infolge davon, daß das Geld so außer 
ordentlich im Werthe sank, da die amerikanischen Metallschätze nach Europa strömten. 
Diese Steigerung hielt bis gegen das Jahr 1680 an und erreichte die Höhe von 
481 Francs. Die ewigen Kriege Ludwigs XIV. und andere Gründe brachten auch in 
der Landwirtschaft einen großen Krach hervor, welcher den Preis auf 265 Francs herab 
drückte. Bis gegen 1770 hob dieser sich dann wieder auf das Dreifache, und seit 
100 Jahren hat er sich abermals verdoppelt. Welche Aenderungen des Jntensivitäts- 
grades der landwirtschaftlichen Production sind neben andern Ursachen in diesen Preis 
schwankungen zum Ausdruck gelangt! 
Drittes Kapitel. 
Die productiven Eigenschaften des Menschen. 
Die Veranlagung und Begabung der Menschen für die Production wirt 
schaftlicher Güter ist je nach ihrer Rasse und Nationalität, nach der physischen 
Umgebung, der geistigen Sphäre, in der sie leben, sowie nach ihrer religiös 
moralischen, intellectnellen und technischen Erziehung sehr verschieden. 
Fragen wie die folgenden: Welche charakteristischen Eigenschaften besitzen 
die verschiedenen Raffen, in welche das Menschengeschlecht zerfällt? Zu welcher 
Raffe gehört dieses oder jenes Individuum? Inwieweit sind die Charakter-
	        

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Compte Rendu Des Travaux de La Chambre Syndicale Pendant Lʹannée 1926. Soc. Anonyme du Sémaphore de Marséille, 1927.
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