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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Monograph

Identifikator:
1753937256
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-129408
Document type:
Monograph
Author:
Lösener, Bernhard http://d-nb.info/gnd/122898427
Title:
Grundriß des deutschen Zollrechts
Place of publication:
Hamburg, Berlin, Leipzig
Publisher:
Hermes
Year of publication:
1927
Scope:
153 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

Siebter Abschnitt. 
und unermüdlich zu predigen: man kann nicht akkumulieren, wenn 
man seine ganze Revenue aufißt, statt einen guten Teil davon zu ver- 
ausgaben in Werbung zuschüssiger produktiver Arbeiter, die mehr 
einbringen, als sie kosten. Anderseits hatle sie gegen das Volks- 
vorurteil zu polemisieren, welches die kapitalistische Produktion 
mit der Schatzbildung verwechselt? und daher wähnt, akkumulierter 
Reichtum sei Reichtum, welcher der Zerstörung in seiner vorhande- 
nen Naturalform, also dem Verbrauch entzogen oder auch vor der 
Zirkulation gerettet werde. Verschluß des Geldes gegen die Zir- 
kulation wäre gerade das Gegenteil seiner Verwertung als Kapital 
und Warenakkumulation im schatzbildnerischen Sinn reine Narr- 
heit.* Akkumulation von Waren in großen Massen ist Resultat 
einer Zirkulationsstockung oder der Ueberproduktion.?® Allerdings 
läuft in der Volksvorstellung einerseits das Bild der im Konsumtions- 
{onds der Reichen gehäuften, langsam sich verzehrenden Güter unter 
anderseits die Vorratbildung, ein Phänomen, das allen Produktions 
weisen angehört und wobei wir einen Augenblick in der Analyse des 
Zirkulationsprozesses verweilen werden. 
Soweit also ist die klassische Oekonomie im Recht, wenn sie 
den Verzehr von Mehrprodukt durch produktive Arbeiter statt durch 
unproduktive als charakteristisches Moment des Akkumulation 
prozesses betont. Aber hier beginnt auch ihr Irrtum. A. Smith hat 
es zur Mode gemacht, die Akkumulation bloß als Konsumtion des 
Mehrprodukts durch produktive Arbeiter oder die Kapitalisierung 
des Mehrwertes als dessen bloßen Umsatz in Arbeitskraft darzU“ 
stellen. 
Hören wir zum Beispiel Ricardo: „Man muß verstehen, daß alle 
Produkte eines Landes konsumiert werden; aber es macht den 
größten Unterschied, den man denken kann, ob sie konsumiert 
werden durch solche, die einen andern Wert reproduzieren, ode! 
durch solche, die ihn nicht reproduzieren. Wenn wir sagen, daß 
Revenue erspart und zum Kapital geschlagen wird, so meinen Wil 
daß der Teil der Revenue, von dem es heißt, er sei zum Kapital 8“ 
schlagen, durch produktive statt durch unproduktive Arbeiter ver“ 
524 
28 „Kein Nationalökonom unserer Tage kann unter Sparen bloßes Auf 
schatzen verstehen. Sieht man aber von diesem beschränkten und unzuläpg‘ 
lichen Verfahren ab, so kann der Ausdruck im Hinblick auf den national®® 
Reichtum nur in einem Sinne angewendet werden, und dieser bezieht si 
auf die verschiedene Verwendung des Ersparten, indem zwischen den v° 
schiedenen Arten Arbeit unterschieden wird, die davon erhalten werde» 
(Malthus: „Principles of Political Economy“, p. 38, 39.) ‚ob 
28a So ist bei Balzac, der alle Schattierungen des Geizes so gründlic 
studiert hatte, der alte Wucherer Gobseck schon verkindischt, als er anfängt ’ 
sich einen Schatz aus aufgehäuften Waren zu bilden. x 
29 „Akkumulierung von Kapital . .. Stocken des Austausches ..- een 
produktion.“ (Th. Corbet: „An Inquiry into the Causes and Modes of 
Wealth of Individuals, London 1841“, p. 14.)
	        

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Russlands Bankerott. Plutus Verlag, 1906.
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