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Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anlagen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

Die Erze haben also Kalküberschuß und sind sehr rein und unge- 
wöhnlich leicht schmelzbar. Der Preis ist etwa derselbe wie derjenige 
der Siegerländer Erze unter Berücksichtigung des geringeren Metall- 
gehaltes. 
Schweiz, 
Die Schweiz, selbst ohne nennenswerten Erzbedarf, baut seit Jahren 
ein recht ausgedehntes Erzvorkommen am Berge Gonzen bei Sargans. 
Die Gesamtförderung beträgt zur Zeit nur etwa 100000 Tonnen pro 
Jahr, die teilweise von Basel ab auf dem Wasserwege zur Ruhr geliefert 
werden, und zwar in den Verschiffungsmonaten Mai bis September. 
Der Gonzen-Roteisenstein hat eine ausgezeichnete Stückigkeit und weist 
etwa. folgende Analyse auf: 
53% Fe 0,5% P 6,5% 8iO, 2% A1,0; 6,5% CaO 0,5% MgO 0,5% Mn 
bei allerdings 0,6% S. ; 
Das Vorkommen wird deshalb erwähnt, weil die Hoffnung besteht, 
durch verständige Eisenbahntarifmaßnahmen die Transporte zu dem 
deutschen Rheinhafen Kehl wirtschaftlich zu gestalten und damit die 
Bezugsmöglichkeit dieses ausgezeichneten Erzes aus befreundetem 
Lande wesentlich zu eteigern. 
Südrußland. _ 
Als ein sehr wichtiges Eisenerzgebiet, auf das sich früher die 
deutsche Industrie, insbesondere die oberschlesischen Hütten . haben 
Stützen können, muß das Gebiet des Krivoi-Rog im südwestlichen Ruß- 
land bezeichnet werden. Die metamorphe Lagerstätte, nur 150 km vom 
Hafen Nikolajeff entfernt, führt einen Roteisenstein mit 50 bis 70%, Fe 
bei 0,01 bis 0,06 % P, wobei nur Erze mit über 55% Fe ausgebeutet 
und die geringeren als Quarzite auf die Halde geworfen werden. Die 
äNstehende Menge ist noch nicht genau bekannt, übertrifft aber sicher 
100 Millionen Tonnen Erz mit durchschnittlich 62%, Fe. Vor dem 
Kriege hat die, deutsche Eisenindustrie ein erhebliches Interesse an 
diesem Vorkommen hochwertiger Erze genommen, indem sie langfristige 
Lieferungsverträge abschloß, Vorkaufsrechte auf Gruben allein und ge- 
Meinsam mit der französisch-belgischen Hüttenindustrie erwarb und 
Wertvolle Umschlagseinrichtungen in dem Exporthafen Nikolajeff er- 
Tchtete, Dieses Eindringen der deutschen Industrie in das Gebiet von 
Krivoi-Rog ist durch den Krieg, durch Bestimmungen des Versailler 
’iktats und durch die russische Revolution zunichte geworden. Bei 
N bestehenden politischen Beziehungen zwischen Deutschland und 
ußland ist es nicht ausgeschlossen, daß die deutsche Industrie 
Wiederum im Krivoi-Rogbezirk Fuß fassen könnte. Unbedingt voraus- 
Sesetzt müßte aber hierbei werden, daß eine solche Betätigung der 
deutschen Industrie vollkommen befreit sein müßte von den Belastungen 
fon Wirtschaftsfeindlichen sozialkommunistischen Systems, und daß 
quer die deutsche Regierung eine Garantie für die Unversehrbarkeit 
ne Seitens der Industrie investierten Kapitalien übernimmt. Ein Ver- 
pa auf der Basis der üblichen bekannten russischen Konzessionsange- 
°te kann von vornherein als aussichtslos bezeichnet werden. 
107
	        

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Die Rohstoffversorgung Der Deutschen Eisenerzeugenden Industrie. E. S. Mittler & Sohn, 1928.
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