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Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anlagen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

Durchführung der notwendigen Untersuchungsarbeiten, bildet aber auch 
ein Hemmnis für die Mechanisierung und Rationalisierung, da. es’ den 
Ersatz der Menschenkraft durch Mäschinen nur in beschränktem Um- 
fange zuläßt. 
Die durch diese Verhältnisse, die Unregelmäßigkeit der Lager- 
Stätten, den wechselnden Metallgehalt und die teilweise erhebliche Tiefe 
zwangsläufig entstehenden hohen Gestehungskosten bringen bei‘ der 
Starken Konkurrenz ausländischer Erze technisch und wirtschaftlich ein 
schwieriges Arbeiten mit sich. Nur bei ständigem technischen Fort- 
Schritt können die Selbstkosten einigermaßen stabil gehalten werden; 
Nur bei günstiger Konjunktur ist ein ‘Gleichgewichtszustand zwischen 
Einnahmen und Ausgaben erreichbar, nur unter allergünstigsten Um- 
ständen ein Überschuß zu Abschreibungen oder gar eine Rendite möglich. 
Also immer neuer Kapitalaufwand, der zinslos bleibt und sich darüber 
hinaus allmählich verzehrt, ein Bild, das wenig vertrauenerweckend er- 
Scheint und der Regierung die Augen darüber öffnen sollte, daß die aus 
Volks- und geldwirtschafflichen Gründen unter allen Umständen not- 
wendige Aufrechterhaltung dieses Bergbaues nur durch pfleglichste Be- 
handlung von allen Seiten zu erreichen ist. Erstellung günstiger Tarife 
für Frachten und elektrische Kraft, steuerlich schonende Behandlung 
und anderweite Verteilung der sozialen Lasten, keine Überspannung der 
Lohnforderungen und -bewilligungen,. bilden neben der Notwendigkeit 
der Zuführung weiterer Geldmittel die Voraussetzung und Grundlage 
für die dauernde Lebensfähigkeit dieses Bergbaus, wobei innerhalb des 
Gebietes noch Abstufungen vorhanden sind, indem Siegerland und Dill- 
8ebiet noch in Betrieb sein können, wenn an der Lahn und Oberhessen 
ne Betriebsmöglichkeit nicht mehr vorliegt. 
Der Eisenerzbergbau Mitteldeutschlands hat, soweit er in Blüte 
Steht, nur lokale Bedeutung für die Ilseder Hütte und kommt normaler- 
Veise für die übrigen Hüttenwerke nur in verschwindendem Ausmaße 
1 Betracht. 
Die großen und vielversprechenden Vorkommen im Vorlande des 
Harzes berechtigen zu einer gewissen Hoffnung. Hier muß der Hebel 
Zur Schaffung eines neuen nationalen Erzbergbaues von praktischer 
Bedeutung angesetzt werden, Es gilt, diese Aufgabe unabhängig zu 
Machen von Ressortbeurteilung einerseits und Tageskalkulation anderer- 
is und sie zu lösen in engster Zusammenwirkung von ‚privater 
Nltiative und staatlicher Förderung. 
A Die süddeutschen Eisenerzvorräte, soweit sie in den Dogger- und 
lberzen über lokale Bedeutung hinausragen, sind in den nächsten Jahr- 
gehnten technisch. und wirtschaftlich praktisch nicht, auszuwerten und 
eShalb vorläufig auszuscheiden. . 
i Wir stehen also vor der betrüblichen Tatsache, daß die Eisen- 
Le dustrie Deutschlands nur mit einem verschwindenden Anteil aus In- 
tape tzen versorgt werden kann, ein Zustand, der die allergrößten: Ge- 
fi TeN in sich birgt und der als katastrophal bezeichnet werden muß 
h A ein Land, das die zweitgrößte Eisen- und Stahlerzeugung der Welt 
Pe - E8 gibt kein anderes Land, wo das Verhältnis von Rohstoff zu 
STtigerzeugnis £o ungünstig liegt wie bei uns. 
TU
	        

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Nationale Bodenreform. Druck und Verlag von U. Weichert, 1926.
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