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Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anlagen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

Die Förderung derjenigen Werke in 1913, die in 1926 noch in Be- 
trieb waren und der Untersuchung unterlagen, hatten in der zweiten 
Hälfte des Jahres 1913 nach den eingereichten Unterlagen eine durch- 
Schnittliche monatliche Gesamtförderung an versandfähigem Roh- 
material von 160519 Tonnen. 
Die gegenüber 1913 um 6 Werke vermehrte Anzahl der zur Unter- 
suchung stehenden Betriebe förderte in der zweiten Hälfte des Jahres 
1926 im Monatsdurchschnitt 160 082 Tonnen. 
Der Förderrückgang in 1926 der in 1913 erfaßten Gruben hat, vor- 
wiegend seinen Grund in geologischen Verhältnissen (Verschlechterung 
des Vorkommens, Abnahme der Gangfläche, Verquarzung usw.). Die 
Förderzunahmen sind teils auf geologischem, teils auf wirtschaftlichem 
Gebiete zu suchen. Während 10 Werke einen Rückgang der Förderung 
mit etwa 40 600 Tonnen monatlich im Gesamtdurchechnitt zu verzeich- 
nen haben, ist bei den restlichen 11 erfaßten Werken eine Zunahme der 
Förderung von insgesamt etwa 22800 Tonnen im Monatsdurchschnitt 
Zu verzeichnen, 
Die Förderung bezifferte sich in 1913 pro Mann im Monat. auf etwa 
17,5 Tonnen. 
. Auf den einzelnen Mann entfiel im Monatsdurchschnitt in 1926 
ine Förderung von etwa 20,5 Tonnen. 
Im Gesamtdurchschnitt betrug in 1926 die Leistungssteigerung je 
Mann im Monat etwa 17,1 °% gegenüber 1913. , 
Die Leistungssteigerung ist in erster Linie auf die Rationalisierung 
und Mechanisierung und auf den an sich bedauerlichen Rückgang an 
Aus- und Vorrichtungsarbeiten in 1926 gegenüber 1913 zurückzuführen. 
Das Bild der Leistungssteigerung würde sich noch günstiger ge- 
Staltet haben, wenn die Verkürzung der Schichtenzeit für die Übertage- 
arbeiter gegenüber 1913 — als Auswirkung des sozialen Umschwunges 
= und die Einbeziehung der Anlaufszeit in 1926 sich nicht in negativem 
Sinne ausgewirkt hätten. . 
Während die Verkürzung der Schichtenzeit außerhalb des Macht- 
bereiches der Grubenverwaltungen liegt, ist hinsichtlich der Anlaufszeit 
In 1926 zu bemerken, daß die durchschnittliche Monatsförderung nach 
der Anlaufszeit auf etwa 180 000 Tonnen gesteigert werden konnte. 
Von der Gesamtförderung des Siegerlandes, die 1913 vorwiegend 
durch selbständige Gewerkschaften, 1926 dagegen infolge des zwischen- 
zeitlich eingetretenen Konzentrationsprozesses fast ausschließlich durch 
Konzernzruben erfolgte, entfielen .in 1926 auf: 
Vereinigte Stahlwerke-Konzern 
Krupp-Konzern ..... 
Hoesch-Konzern 2.000 
Selbständige Gewerkschaft Pfannenberger Einigkeit 
Storch- u. Schöneberg-Konzern . “ 
Friedrichshütte-Konzern . . 
Henschel-Konzern ....... 
Mitteldeutsche Stahlwerke-Konzern 
Mannesmann-Röhren-Konzern 
Lothringen-Konzern x 
44,5% 
21,4 
8,2 »” 
7,4 » 
A 
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4 » 
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1,7 »” 
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Zusammen: 100.0 % 
x.
	        

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Die Rohstoffversorgung Der Deutschen Eisenerzeugenden Industrie. E. S. Mittler & Sohn, 1928.
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