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Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anlagen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

sein sollte, die Umstellung dadurch vollziehen müssen, daß man im 
höherem Maße zu dem Siemens-Martin-Prozeß übergeht. 
Vorsitzender: Da hängt man aber vom Schrott ab. 
Sachverständiger Benjamin: Aber in der Hinsicht hat sich 
auch vieles geändert. Wir haben während des Krieges und besonders 
nach dem Kriege in weitestem Umfange mit Schrott gearbeitet. Es war 
ain groteskes Verhältnis, daß man vor dem Kriege gar nicht kannte. 
Inzwischen ist fast in allen Ländern der sogenannte Kriegsschrott auf- 
gebraucht, auch der Abwrackschrott. Jetzt kommt wieder nur der nor- 
male Schrott in Frage, da in ganz Europa notwendigerweise eine gewisse 
Sparsamkeit auf der ganzen Linie eingesetzt hat, ist auch der absolute 
Entfall an Schrott geringer geworden. 
Vorsitzender: Wie beurteieln Sie die Marktlage für Mangan? 
Diese Frage spielt deshalb eine gewisse Rolle, weil die Subven- 
honierung des Siegerländer Erzes damit begründet wird, daß es man- 
ranhaltig ist. 
Sachverständiger Benjamin: Man muß natürlich unterscheiden 
zwischen dem Manganerz, das für die Herstellung von Ferromangan 
benötigt wird — das Ferromangan kann ja nur aus dem hochwertigen 
Manganerz hergestellt werden — und dem manganhaltigen Eisenerz, 
das den Mangangehalt für das Thomas- oder Stahlroheisen liefert. Nach 
meiner persönlichen Ansicht muß man unzweifelhaft alles tun, um den 
Siegerländer Erzbergbau weiter an der deutschen Versorgung mitwirken 
zu lassen. Er ist ja in eine 80 kritische Lage geraten, daß er einmal 
fast ganz zum Erliegen gekommen ist. Ich bin an sich kein Anhänger 
von Subventionen, aber in diesem besonderen Falle hat die deutsche 
Wirtschaft, durch die Subvention ein sehr gutes Geschäft gemacht. Die 
Subvention ist nach meiner persönlichen Auffassung um ein Vielfaches 
wieder eingebracht worden, schon dadurch, daß so und so viel Arbeiter 
beschäftigt werden konnten, die mehr Lohn verdient haben, als sie an 
Arbeitslosenunterstützung bekommen hätten. Infolgedessen ist ihre 
Kaufkraft gestiegen. Dann haben die Gruben ja selbst einen Verbrauch 
an Betriebsmitteln. Vor allem sind die Erze auf der deutschen. Bahn be- 
fördert worden. Jede Tonne Mangan, die wir aus dem Siegerlande oder 
aus irgendeinem anderen inländischen Lager nicht bekommen, muß un- 
bedingt durch ausländisches Manganerz ersetzt werden. Ich würde das 
Letzte aufbieten, um in erster Reihe das deutsche Mangan mobil zu 
machen. 
Vorsitzender: Welche finanziellen Beteiligungen oder son- 
stigen Bindungsverhältnisse bestehen zwischen den wichtigsten deut- 
schen Erzhandelsfirmen 
ıntereinander, 
mit ausländischen Erzhandelsfirmen oder Erzgruben, 
nit in- und ausländischen Reedereien, 
a
	        

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Die Rohstoffversorgung Der Deutschen Eisenerzeugenden Industrie. E. S. Mittler & Sohn, 1928.
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