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Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anlagen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

Sachverständiger Wenzel: Die Gruben verkaufen alle durch den 
Siegerländer Verein, der die Preise von Monat zu Monat oder von Quar- 
tal zu Quartal, früher in noch längeren Zeiträumen, festsetzt. Der 
Verein verkauft die Erzeugung zu diesen festen Preisen unmittelbar an 
die Hütten. Der Erzhandel hat damit nichts zu tun. 
Bernhard: Und der Siegerländer Verein ist nicht Eigenhändler? 
Sachverständiger Wenzel: Er verkauft für eigene Rechnung, 
U. h. für Rechnung seiner Vereinswerke. 
Bernhard: Die Frage ist, ob er als Eigenhändler auftritt. 
Sachverstäniger Benjamin: Er ist keine Ertragsgesellschaft; 
er verkauft für die ihm angeschlossenen Mitglieder. 
Bernhard: Nun will ich einmal den Fall annehmen, es würde 
sich bei einer schlechten Eisenweltkonjunktur” ergeben, daß ein Über- 
schuß vorhanden ist, daß z. B. nicht der gesamte Ertrag aller Gruben 
verkauft werden könnte. Was würde dann geschehen? Würde eine 
Fördereinschränkung vorgenommen? 
Sachverständiger Wenzel: Jawohl. Ich verstehe, worauf die 
Frage hinauswill. Sie meint, man könne die Konjunkturschwankungen 
überbrücken, indem man mehrjährige Verträge macht. Das kann man 
selbstverständlich. Dann bekämen die Gruben, ob die Konjunktur gut 
oder schlecht ist, immer denselben Preis. Wenn dieser Preis nun so 
wäre, daß sie davon leben könnten, dann wäre alles gut. Aber der 
Preis, den sie erzielen können, liegt eben unter den Gestehungskosten, 
wenn sie eine angemessene Abschreibung mit einkalkulieren. Die 
Gruben können vielleicht zwei oder drei Jahre fördern, indem sie alles 
herausholen, indem sie nur ausbeuten, aber sie können die Gruben nicht 
auf den Stand erhalten, wie es erforderlich ist: 
Bernhard: Wir haben vorhin gehört, daß nur noch ein kleiner 
Teil der Produktion an Erzen in freien Händen ist. Bei den angeglie- 
lderten Werken tritt zunächst eine Subvention durch die Allgemeinheit 
nicht in die Erscheinung. Die Frage ist natürlich, wie weit sie indirekt 
wieder dadurch hervortritt, daß sie infolge der Preisgestaltung bei den 
Werken auf die Konsumenten überwälzt..wird. 
Sachverständiger Benjamin: Ich würde z. B. auch keinen Unter- 
schied. machen zwischen einer freien Grube und einer Grube, die zu- 
fälligerweise einem großen Eisenwerk angeschlossen ist. Man muß 
doch den Erzbergbau losgelöst als ein einzelnes Objekt betrachten. 
Man kann unmöglich von dem Eisenwerk beanspruchen, daß es seine 
Siegerländer Grube mit Verlust betreibt. 
Sachverständiger Wenzel: Beim Siegerländer Bergbau war vor 
dem Kriege nur ein ganz verschwindender Teil der Gruben in den 
Händen der rheinisch-westfälischen Werke. Die Siegerländer Werke, 
die dort wurzeln, hatten natürlich auch ihre Gruben. Der Ankauf der 
Gruben durch Rheinland-Westfalen geschah erst im Kriege. 
Vorsitzender: Welche Stellung nimmt die Trafikaktiebolaget 
Grängesberg-Oxelösund auf dem internationalen  Eisenerzmarkt ein? 
‘84
	        

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Responsible Government in the Dominions. Clarendon Pr., 1912.
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