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Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

Die Angaben beziehen ‚sich auf das jeweilige Reichsgebiet; dem- 
entsprechend sind sie für Frankreich bei dem Durchechnitt 1909/1913 
und für 1913 ohne Elsaß-Lothringen, ab 1925 einschließlich Eleaß- 
Lothringen, die Angaben Durchschnitt 1909/1913 und 1913 nur für 
Belgien und erst ab 1925 für Belgien und Luxemburg erfolgt. Aus 
Lothringen wurden 1913 rund 1.100 000 t (Eisengehalt), aus Luxemburg 
1913 rund 400000 t (Eisengehalt) nach den Zahlen der Verkehrse- 
statistik in das heutige Reichsgebiet versandt, die für die Gesamt- 
beurteilung des deutschen Bezugs berücksichtigt werden müssen. 
.. Die Zahlen spiegeln die jähe Entwicklung wider, die sich infolge des 
Wegfalls von Elsaß-Lothringen und des Ausscheidens von Luxemburg aus 
dem deutschen Zollgebiet ergab, woher ein. wesentlicher Teil des Bezugs 
an phosphorhaltigen Erzen in das heutige Reichsgebiet erfolgt war. Es 
ist nicht möglich, die Einfuhrzahlen der hochphosphorhaltigen Erze in 
das heutige Reichsgebiet für das Jahr 1913 zuverlässig zu ermitteln, 
aber hinreichend sicher kann man feststellen, daß jedenfalls in der 
Bedeutung der einzelnen Länder für den deutschen Bezug beachtliche 
Veränderungen eingetreten sind. Infolge des Vertrages von Versailles 
ging das Eigentum an den Lagerstätten in Elsaß-Lothringen und in 
Nordfrankreich verloren, die eine stetige Versorgung; mit phosphor- 
haltigen Erzen gewährleistet hatten. Der Verlust machte sich um 6o 
mehr. geltend, als in den Jahren nach Beendigung des Krieges, ins- 
besondere bis zum Abschluß des deutsch-französischen Handelsvertrages 
und der damit verknüpften sonstigen Vereinbarungen, der marktmäßige 
Bezug der französischen Erze in besonderem Maße unsicher war. Ein 
sehr erhöhter Teil der Bedarfsdeckung ist deshalb aus anderen Bezugs- 
gebieten erfolgt. So hat sich die deutsche eisenerzeugende Industrie auf 
die Verhüttung der phosphorhaltigen Eisenerze aus Schweden und Nor- 
wegen eingestellt. Dabei kam der Industrie zugute, daß zwar die Erze 
eine weitere Strecke zu befördern sind, daß sie aber einen wesentlich 
höheren Gehalt an metallischem Eisen besitzen als Minetteerze, so daß 
die Frachtkosten für die Einheit metallischen Eisens nicht proportional 
dem verlängerten Transport steigen; auch wird im Hochofenprozeß bei 
Verwendung dieser hochwertigen Erze weniger Koks verbraucht. Zu- 
gleich hat man sich zur Verwendung gering phosphorhaltiger Erze ent- 
schlossen, denen Phosphor in Form von Phosphatkreide oder in ähn- 
lichen Formen beigegeben wird, um damit den unmittelbaren Bedarf an 
hochphosphorhaltigen Erzen‘ zu mindern. Anders als bei den hoch- 
Phosphorhaltigen Erzen blieb die Bedarfsdeckung der deutschen eisen- 
Erzeugenden Industrie mit Eisenmanganerzen und Manganerzen ohne 
Schwierigkeiten. Der Verbrauch von Manganerzen mit über 30% 
Mangan stellte sich‘ im Gebiete des jetzigen Reichsumfanges im Jahre 
1913 auf 700 000 t, während er im Jahre 1925 250000 % betrug, haupt- 
sächlich infolge der erhöhten Schrottverwendung. Dementsprechend ist 
die Einfuhr von Manganerzen zurückgegangen. Im alten Reichsgebiet 
betrug sie im Durchschnitt der Jahre 1909/1913 noch rund 500 000 t, im 
Jahre 1925 nur noch 200 000 t. Ein verhältnismäßig hoher Anteil des 
deutschen Bedarfs an Manganträgern kann durch die einheimische Erz- 
förderung gedeckt werden, so kann das Siegerland. dessen Erz auf- 
|*
	        

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Organizacion Política Y Económica de La Confederacion Argentina, Que Contiene: 1. Bases Y Puntos de Partida Para La Organización Política de La República Argentina; 2. Elementos Del Derecho Público Provincial Argentino; 3. Sistema Económico Y Rentístico de La Confederacion Argentina; 4. De La Integridad Nacional de La República Argentina, Bajo Todos Sus Gobiernos. Impr. de José Jacquin, 1856.
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