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Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anlagen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

annehmen, z.B. auf 30 Jahre, dann würden im Jahre 1927 die Investi- 
‘jonen von 1897 entfallen, d. h. bis die Investitionen von 1913 zum Ent- 
fall gelangen, würde ihre Menge um 141 % gegenüber der Entfallmenge 
von 1927 gestiegen sein. Jelänger sich also die Lebensdauer des zur 
Verschrottung gelangenden Alteisens erweist, um so günstiger für 
lie Eisenindustrie dürfte sich in den kommenden Jahren der Alt- 
schrottentf{all gestalten. 
Wie im einzelnen besondere Umstände auf den Schrottentfall der 
ietzten Jahre eingewirkt haben, wolle man den nachstehenden Aus- 
führungen. entnehmen. 
Schrott ist eine Ware, die stets als Nebenprodukt entfällt, sei es 
als Abfall der gegenwärtigen Eisenerzeugung und -verarbeitung (Neu- 
schrott), sei es als übrigbleibender Rest (Altschrott) aller derjenigen 
Eisengüter, die in früheren. Produktionsperioden in Gebrauch genommen 
wurden. Daher muß — bei Annahme einer bestimmten zukünftigen 
Neueisenproduktion — eine Schätzung des zu erwartenden Schrottent- 
falls möglich sein, wenn man den Grad der Abhängigkeit kennt, in dem 
sich der Schrottentfall von den genannten beiden Reihen befindet. 
Der Neuschrottentfall innerhalb der Werke der Eisen- 
industrie selbst läßt sich nach dem Gutachten 2 der Eisenindustrie 
mit rund 20 % der Produktion an Walzwerks- und Gießereierzeugnissen 
beziffern‘). Der Neuschrottentfall bei der Verarbeitung wird an 
der gleichen Stelle mit 10% des Inlandverbrauchs an Eisen- und Stahl- 
orzeugnissen (Großeisenerzeugnissen) geschätzt. Wenn sich die Eisen- 
erzeugung weiter auf der gleichen Höhe hält wie jetzt, dann ist natür- 
lich in Zukunft etwa mit dem gleichen Neuschrottentfall, der sich nach 
obigem ergibt, zu rechnen. Jede Steigerung der Produktion anderer- 
seits ergibt etwa eine verhältnismäßig gleich starke Steigerung des Neu- 
schrottentfalls — von Schwankungen infolge ungleichmäßigen Inland- 
verbrauchs von Großeisenerzeugnissen abgesehen. 
Zur Schätzung des Altschrottentfalls benötigt man 
die Größe der Eiseninvestition in der zurückliegenden In- 
yvestitionsperiode, 
in 
das Abhängigkeitsverhältnis von KEiseninvestition und Alt- 
schrottentfall, d. h. die Angabe, welcher Prozentsatz von in- 
vestiertem Eisen durch Rosten u. a. vernichtet wird und nicht 
mehr als Schrott wiederkehrt, 
3. die Lehensdauer des jetzt entfallenden Eisens. 
ad 1.: Der Umfang der Eiseninvestition ist in den Tabellen des 
Anhangs?) genau berechnet worden. In der folgenden Übersicht sei das 
Ergebnis zusammengefaßt: 
1) siehe S. 295. 
2) siehe S. 823. 
LE
	        

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Die Rohstoffversorgung Der Deutschen Eisenerzeugenden Industrie. E. S. Mittler & Sohn, 1928.
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