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Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anlagen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

Der Gesamtwagenbestand war 1925 um 22 833 Stück oder um 3% 
höher als 1914. 
In den abgetretenen Gebieten sind nach Gutachten 2 der 
Eisenindustrie viele Millionen Tonnen investierten Eisens für die zu- 
zünftige deutsche Schrottversorgung verloren!). Der Verlust dieser 
Eiseninvestitionen erscheint wichtig genug, um eine besondere Berech- 
aung zu rechtfertigen. Diese Berechnung ist in der Anlage?) vor- 
genommen worden und ergibt, daß auf die abgetretenen Gebiete 1913 
"und 15 % der damaligen Gesamtinvestitionen entfielen. 
ad 3.: Die Lebensdauer des Eisens, die in Gutachten 1 der 
£isenindustrie mit 20 bis 25 Jahren angegeben war, wurde in ihrem 
Gutachten 2 als zu kurz bezeichnet?) : 
„Durch die nach dem Kriege notwendig gewordenen Ersparnis- 
maßnahmen sowie durch die Fortschritte der Technik ist die 
Lebensdauer des verwendeten Eisens aber erheblich länger ge- 
worden.“ 
Hieraus wird die Folgerung gezogen?): 
„Infolgedessen entstehen heute sehr viel geringere Abfall- 
mengen als früher.‘ 
Eine Verlängerung der Lebensdauer des Eisens wirkt sich in 
der Weise aus, daß nicht mehr alles Eisen einer Investitionsperiode 
nach 25 Jahren, sondern ein Teil etwas später entfällt, mit anderen 
Worten, daß sich, bei Zugrundelegung einer Lebensdauer von bisher 
25 Jahren, zunächst der Schrottausstoß infolge der Lebensdauerverlänge- 
rung verringert, in späteren Jahren dafür aber vergrößert. Ver- 
längerungen in der Lebensdauer des Eisens, die wir gegen- 
wärtig erleben, müssen sich also in einer Steigerung des in der 
Zukunft zu erwartenden Schrottentfalls auswirken. | 
Um beurteilen zu können, in welcher Weise sich Änderungen der 
Lebensdauer eines Eisenerzeugnisses — z. B. von Schienen — auf den 
Schrottentfall insgesamt auswirken, muß man einen Überblick über die 
Lebensdauer aller Eisenprodukte gewinnen. 
Nach der- „Lebensdauer“ kann man mehrere Gruppen von Fabri- 
katen aus Eisen unterscheiden, wobei im folgenden unter „langer“ 
Lebensdauer eine solche von 25 Jahren und mehr, unter „kurzer“ 
Lebensdauer eine solche von unter 25 Jahren verstanden sei. 
Unter Produktionsmittel fallen teilweise Eisengüter mit relativ 
Langer Lebensdauer, ein Teil des Eisenbahnoberbaus, Brücken, Träger 
in Häusern u.ä, Es handelt eich vielfach um wenig weiterverarbeitete 
Produkte. Etwaige Verbesserungen in der Qualität des verarbeiteten 
Eisens können sich daher in einer Verlängerung der Lebensdauer aus- 
wirken. Eine Veraltung durch Entstehung neuer Formen ist nur in 
geringerem Umfang möglich. Aber auch ein beträchtlicher Teil der- 
artiger Produktionsmittel, z. B. Fabrikhallen, Bahnhöfe, hat eine relativ 
kurze Lebensdauer, weil nämlich die Betriebe. denen sie dienen. normaler- 
') siehe S. 297 
?) siehe S 827, 
N siehe S. 296. 
0R
	        

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Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien Und Italien in Der Vor- Und Nachkriegszeit. Reimar Hobbing, 1927.
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