Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anlagen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

1923 wies der Altschrottverbrauch einen Tiefstand auf. Nach vor- 
stehenden Ausführungen‘) war 1923 der Kriegsschrott, welcher 
vorübergehend den Gesamtaltschrottentfall erhöht hatte, erschöpft. Die 
Reichsbahn”), eine der wichtigsten Schrottlieferanten, nahm 1923 
keine Erneuerung ihres Oberbaus vor. Die von hier herrührende Min- 
derung des Schrottentfalls wurde zweifellos nur zum kleinsten Teil durch 
den Schrottentfall auf Grund der Inflationsneubauten. aus- 
geglichen, vor allem, weil der im besetzten Ruhrgebiet entfallende Alt- 
schrott dort liegen blieb. Die Steigerung des Schrottentfalls in den näch- 
sten beiden Jahren war — teils infolge Verbrauchs dieses Ruhrschrotts?) 
und vor allem teils infolge Anfalls von Rationalisierungsschrott — 
wahrscheinlich etwas stärker, als sie normalerweise, d.h. ohne den be - 
sonderen Zwang zur Rationalisierung, gewesen wäre. In den kom- 
menden Jahren ist aber einerseits wegen Fortsetzung der Rationalisie- 
rung, andererseits wegen des von der Reichsbahn herrührenden ver- 
stärkten Schrottentfalls, kein Rückgang des Gesamtschrottentfalls zu 
erwarten. 
Wenn der Schrottentfall der Reichsbahn wieder nachläßt, d. h. nach 
etwa fünf Jahren, kommen bei Annahme einer 20jährigen Lebensdauer 
des Eisens wesentlich höhere Altschrottmengen zum Ausstoß, weil die 
Investitionen von. 1907 bis 1912 um über 30% gestiegen waren. Auch 
dann ist also noch keine Verringerung des Altschrottentfalls zu er- 
warten. Bei Annahme einer 25jährigen Lebensdauer wären dann die 
nach den entsprechenden Investitionen in. der Vergangenheit zu er- 
wartenden Altschrottmengen sogar 70% höher. Um den gleichen 
Prozentsatz wie der nach den Investitionen zu erwartende Altschrott- 
entfall müßte aber die Eisenerzeugung in fünf Jahren steigen, wenn das 
Verhältnis zwischen Gesamteisenproduktion und Gesamtschrottentfall 
gleichbleiben soll. Denn der Neuschrottentfall vermehrt sich als 
Funktion der Eisenerzeugung in gleichem Maße wie diese; wenn z. B. 
die Eisenerzeugung bis 1932 um 20% steigt, so vermehrt. sich auch der 
Neuschrottentfall um 20%; der Altschrottentfall dürfte ebenfalls nicht 
mehr als 20% zunehmen, wenn das Verhältnis zwischen dem Gesamt- 
schrottentfall und Eisenproduktion das gleiche bleiben zoll wie 1927. 
Im Gutachten 2 der Eisenindustrie wird mit einem besonders großen 
Schrottbedarfs der Zukunft gerechnet‘). Die monatlichen Pro- 
duktionszahlen des Vereins Deutscher Eisen- und Stahlindustrieller 
machen eher das Gegenteil wahrscheinlich. Die Erzeugung an Th- 
Blöcken (Stahlerzeugung aus Roheisen, d.h. aus Erz) und an SM- 
Blöcken (Stahlerzeugung unter Verwendung von Schrott) verlief in fol- 
gender Kurve: 
1) Siehe S. 814. 
?) Siehe S. 807. 
3) Val. auch die sehr viel stärkere Erzeugung von SM-Rohblöcken als Th-Blöcken 
auf nachfolgender Kurve Anfang 1924. 
*) 5.299: „..... jedenfalls bleibt ein hoher Schrottbedarf, ja, er dürfte sicherlich 
noch erheblich wachsen“. 
jZU
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Rohstoffversorgung Der Deutschen Eisenerzeugenden Industrie. E. S. Mittler & Sohn, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.