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Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anlagen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

Gußbruchpreis in der Regel 5% (genau 1 bis 5 Mark) unter dem 
Preis für Kernschrott. In der Nachkriegszeit jedoch war die Regel die, 
daß sich der Maschinengußbruchpreis über dem Kernschrottpreis 
bewegte, und zwar in Spannen, die bis zu 21 RM. erreichten. Diese Er- 
scheinung läßt sich wohl damit erklären, daß das Angebot an Gußbruch 
im Vergleich zu dem einheimischen Bedarf bei weitem nicht so groß 
gewesen ist wie das Angebot von Stahlwerksschrott. 
Will man das Nachkriegspreisverhältnis von Guß- 
bruch zu Luxemburger Gießereiroheisen vergleichen, 
dann muß man die gegenwärtigen Nachkriegsfirachten von etwa 11 bis 
12 RM. von Luxemburg (Sierck) nach Duisburg bzw. Dortmund zu dem 
Luxemburger Roheisenpreis hinzurechnen, Danach bewegten sich in 
den Jahren 1924 und 1925 die Preise für Luxemburger Gießereiroheisen 
frei rheinisch-westfälischer Verbrauchsstation etwa 2,50 bis 18,20 RM. 
über den rheinisch-westfälischen Gußbruchpreisen, Alle Bewegungen 
der Luxemburger Roheisenpreise machten die Gußeisenpreise mit; sie 
hoben und senkten sich zu gleicher Zeit, wenn auch nicht immer im 
gleichen Ausmaß. Im Frühling und Sommer 1926 erhöhten sich die 
Preisunterschiede und erreichten wohl 26,50 RM. Diese Zeit war 
bekanntlich infolge des englischen Bergarbeiterstreiks ganz außerge- 
wöhnlich. Die englische Konkurrenz an Gießereiroheisen war im Laufe 
dieses Streiks erheblich zurückgegangen und hatte der Preispolitik des 
Deutschen Roheisenverbandes, der auf ein Halten des Preises bedacht 
war, keine Schwierigkeiten bereitet. Beim Fallen des Gußbruchpreises 
im Jahre 1926 jedoch spielt offenbar die zunehmende Krise der Eisen- 
gießereien und des Maschinenbaus eine Rolle. Es ist in dieser Zeit an 
Gußbruch wohl nur soviel zugekauft worden, als man eben brauchte. 
Ferner dürfte die starke Senkung der Roheisen- und Schrottpreise in den 
Frankeninflationsländern zur Senkung der deutschen Gußbruchpreise 
beigetragen haben. Im Frühjahr 1926 haben nämlich die französischen 
Schrottpreise einen Preisfall bis auf 30 RM. erlebt. Es ist erklärlich, 
daß diese Preissenkung in den Frankenländern auf die deutschen Guß- 
bruchpreise gewirkt hat. Mit der Frankenrevalorisierung, die im 
Herbst 1926 alle Eisenpreise in den Frankenländern erhöhte, hoben sich 
auch wieder die deutschen Gußbruchpreise und brachten sie dem Luxem- 
burger Gießereiroheisenpreise frei Ruhr wieder näher. 
277
	        

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Die Rohstoffversorgung Der Deutschen Eisenerzeugenden Industrie. E. S. Mittler & Sohn, 1928.
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