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Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anlagen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

vollstes Eisenerz der geschichtete Roteisenstein, der in der Hauptsache 
an die Grenze zwischen Mittel- und Oberdevon gebunden ist, dort lager- 
förmig auftritt, mehr oder minder starken Kieselsäuregehalt aufweist, 
aber auch unter Zurücktreten des Eisengehaltes kalkige Ausbildungs: 
formen zeigt. Sekundär ist dieser Roteisenstein in der Nähe der Tages- 
oberfläche und der tektonischen Spalten durch zirkulierende Wasser 
zermürbt, entkalkt, stärker verkieselt oder in Brauneisenstein umge- 
wandelt. Sein Eisengehalt schwankt zwischen 34 und 53 °/., wobei die 
untere Grenze nur dann bauwürdig erscheint, wenn Kalküberschuß vor- 
handen ist. 
Neben diesen Erzen finden sich in der Lahnmulde tertiäre An- 
Sammlungen von Brauneisenstein, der mehr oder weniger manganhaltig 
ist und in vollkommen unregelmäßigen Formen die Schlotten und 
Hohlräume des devonischen Massenkalkes erfüllt. 
Die Lagerungsverhältnisse der Mulden an Dill und Lahn er- 
Schweren den Bergbau außerordentlich, da. sich die karbonischen Fal- 
tungskräfte hier wohl am stärketen im ganzen rheinischen Schiefer- 
gebirge ausgewirkt haben. Auch die jüngeren Störungsperioden haben 
Selbstverständlich dazu beigetragen, die Undurchsichtigkeit der tekto- 
Nischen Vorgänge noch zu erhöhen. So kommt es, daß die ursprünglich 
flach gelagerten regelmäßigen Flöze jetzt ein wirres, zerrissenes Durch- 
“nander bilden, ein Durcheinander, in dem der wechselnde Metallgehalt 
Noch weitere Erschwerungen des Bergbaues mit sich bringt. Auch Ein- 
lagerungen des Nebengesteins sind häufige Erscheinungen. 
Ein großzügiger Bergbau scheint unter diesen Verhältnissen aus- 
Seschlossen, und Klein-, ja Zwergbetriebe, sind noch häufiger als im 
Siegerland. a 
. Nicht allein die Höhe der Gewinnungskosten, sondern mehr noch 
die ungleiche und unvorteilhafte Zusammensetzung der Erze drücken 
deren Wert. Neben hohem Kieselsäuregehalt, der starken Kalkzusatz 
erfordert und damit hohen Koksverbrauch bedingt, weisen die meisten 
Erze einen zwischen 0,2 bis 0,6°% _schwankenden Phosphor- 
Sehalt auf, der sie eigentlich nur für die Erblasung von Gießereiroh- 
©lsen brauchbar erscheinen läßt. Daneben leiden sie noch stärker als 
die Siegerländer Erze unter der Konkurrenz der Auslandserze. 
Mit diesen Erzen der Dill- und Lahnmulde seien gleichzeitig die 
Lagerstätten auf dem mitteldevonischen Stringocephalenkalk des Tau- 
Mus und Soonwaldes besprochen. Sie ziehen sich von Ober-Rosbach bis 
Zur Lindener Mark bei Gießen, an welcher Stelle die Gießener Braun- 
“lSensteinwerke das bedeutendste Vorkommen an stark manganhaltigem 
Br auneisenstein in ausgedehnten Grubenanlagen gewinnen, und bilden 
Ne weitere Gruppe von wirtschaftlicher Bedeutung auf dem links- 
"heinischen Ufer zwischen Stromberg und Bingerbrück. 
.. Es handelt sich bei dieser letzteren Gruppe um ausgewaschenes, 
n Höhlungen und Senkungen des Kalkes zusammengetragenes Hauf- 
York, dessen Mangangehalt zwischen 12 und 45°, schwankt und im 
Durchschnitt bei 18 bis 23° % liegt, während der Eisengehalt etwa die 
Bieiche. Höhe erreicht. Störend ist ein Wassergehalt der Erze von 20 
S KO 
"-
	        

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The Nature of Capital and Income. The Macmillan Company, 1923.
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