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Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

Monograph

Identifikator:
1764912950
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-143253
Document type:
Monograph
Author:
Otto, Berthold http://d-nb.info/gnd/11873878X
Title:
Weltwirtschaftsleere und Weltwirtschaft
Place of publication:
Berlin-Lichterfelde
Publisher:
Verlag des Hauslehrers
Year of publication:
1928
Scope:
48 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Von der inneren Verfassung der Betriebe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Einleitung. Die natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse Neurusslands
  • Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
  • Kapitel III. Die wirtschaftliche Lage der Bauernschaft
  • Kapitel IV. Nachfrage und Angebot von Arbeitskräften
  • Kapitel V. Lohnverhältnisse
  • Kapitel VI. Bestimmungsgründe der Landarbeiterlöhne
  • Kapitel VII. Der Arbeitsvertrag

Full text

— 18 — 
Was die Verteilung des Privatgrundbesitzes unter den verschiedenen 
sozialen Gruppen anbetrifft, so geben folgende Zahlen hierüber eine klare 
Vorstellung. Von den vier Hauptgruppen, die uns hier am meisten 
interessieren, machten die Bauern 83,5 Prozent, die Adeligen 27,4 Pro 
zent, die Kleinbürger 11,9 Prozent und die Kaufleute 3,8 Prozent der 
gesamten Zahl der Privatgrundbesitzer aus. 
Vergleichen wir die Zahl der Grundherren aus den verschiedenen 
Ständen mit der Menge des in ihrem Besitze sich befindlichen Grund 
und Bodens, so treten die anormalen modernen Agrarverhältnisse krass 
hervor. An erster Stelle stehen die Adeligen unter allen anderen Gruppen 
in Bezug auf die Fläche des Grundbesitzes. Trotzdem ihre Zahl nur 
27,4 Prozent betrug, besitzen sie 74,3 Prozent des gesamten Privatgrund 
eigentums. Dagegen besassen zur Zeit des Bodenkatasters in den siebenziger 
Jahren die Bauern, die 83,5 Prozent der gesamten Zahl der Privatgrund 
besitzer ausmachen, etwa 1,8 Prozent der gesamten Fläche des Grund 
besitzes, was in absoluten Zahlen eine Fläche ausmacht, die vierzigmal 
kleiner ist, als der Besitz der Adeligen. Von anderen Gruppen besassen 
die Kaufleute 12,8 Prozent und die Bürger 2,8 Prozent des gesamten, 
in Privateigentum sich befindenden Grund und Bodens. Was die Ver 
teilung des Privatgrundbesitzes in den einzelnen Gouvernements anbetrifft, 
so ist sie überall ziemlich gleich. Ueberall in allen Gouvernements fällt 
die grösste Quote des Privatgrundbesitzes auf die Adeligen und die ge 
ringste auf die Bauern. 
So betrug die Fläche des adeligen Grundbesitzes im Gouvernement 
Ekaterinoslaw 85,3 Prozent, in Cherson 76,4 Prozent, in Bessarabien 
72,7 Prozent und in Taurien 60,4 Prozent des gesamten Privateigentums 
auf Grund und Boden. 
ln allen Gouvernements kommt die Gruppe der Kaufleute nach der 
der Kleinbürger in Bezug auf die Flächen ihres Grundbesitzes an zweiter 
Stelle. Dagegen ist der bäuerliche Besitz der kleinste der Fläche nach 
und schwankt zwischen 0,7 Prozent im Gouvernement Cherson und 3,7 
Prozent in Taurien. 
So waren die Verhältnisse in den siebenziger Jahren. Der nach 
jener Zeit folgende Umschwung im Wirtschaftsleben in den südrussischen 
Gouvernements hat sich in der Tendenz zu einer grossen Umgestaltung 
der Agrarverhältnisse geäussert. Dadurch sind die oben angeführten 
Angaben ziemlich veraltet und entsprechen nicht mehr der heutigen 
Grundbesitzverteilung. Seit den Jahren 1877—1878 wurde in Russland 
seitens der Regierung kein Bodenkataster aufgenommen und es sind 
also keine neueren Angaben vorhanden. Es ist also ziemlich schwer,
	        

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Allgemeine Gesellschaftslehre. Verlag von Gustav Fischer, 1930.
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