Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen

Monograph

Identifikator:
1768152721
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-148079
Document type:
Monograph
Title:
10 Jahre Wiederaufbau
Place of publication:
Wien
Publisher:
Wirtschaftszeitungs-Verlags-Ges. M.B.H.
Year of publication:
1928
Scope:
664 S.
Ill.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vermögen, Guthaben und Schulden der Österreicher im ehemals feindlichen Auslande / von Miniaterialrat Dr. H. Suchomel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die bisherige Behandlung des Problems
  • Zweites Kapitel. Die Tatsachen der Geldvermehrung und des Valutarückganges
  • Drittes Kapitel. Der Zusammenhang von Geld, Preis und Einkommen
  • Viertes Kapitel. Die Theorie der Geldvermehrung
  • Fünftes Kapitel. Die Inflation und ihre Wirkungen
  • Sechstes Kapitel. Inflation und auswärtige Wechselkurse
  • Siebentes Kapitel. Die Regelung des Devisen- und ausländischen Effektenverkehrs im Weltkriege
  • Achtes Kapitel. Die Geldprobleme in der inneren Wirtschaftspolitik im und nach dem Kriege
  • Neuntes Kapitel. Die Geldprobleme in der äußeren Wirtschaftspolitik nach dem Kriege
  • Zehntes Kapitel. Die Zukunft der Goldwährung?

Full text

solche einfach auf der Grundlage einer „Deckung" durch Kapital 
oder Vermögenswerte ausgeben dürfe. Dieser Irrtrnn ist von den 
Zeiten John Laws her, der Banknoten auf die Deckung durch Grund 
und Boden hin ausgab, bis in die neueste Zeit unendlich oft gemacht 
worden, weil man eben auch heute noch von der wirklichen Natur 
des Geldes und vom Einfluß seiner Vermehrung auf die. Preise 
keine klare Vorstellung hatte. So hat auch im Weltkriege — das 
ist bezeichnend für das Anverständnis auf diesen, Gebiete — die 
Reichsregierung die Ausgabe der deutschen Darlehenskassenscheine 
damit gerechtfertigt, daß ihnen doch „wirkliche Werte" zugrunde 
lägen. Diese Begründung verrät einen derartigen Mangel an Ein 
sicht in den tauschwirtschaftlichen Mechanismus, daß ich es, offen 
gestanden, durchaus begreife, wenn man allen sonstigen geldpoliti 
schen Maßnahnien der Regierung immer von vornherein mit großen, 
Mißtrauen gegenübertreten würde. Es ist eben vom Standpunkt 
der bisherigen materialistischen Auffassung und der darauf be 
ruhenden metallistischen Geldlehre unmöglich, zu erkennen, daß es 
bei der Geldvermehrung nicht auf die „Deckung", sondern auf den 
Einfluß auf die Einkommen und durch sie auf die Preise ankommt. 
Diese „bankmäßige" Auffassung des Geldes, wie ich sie genannt 
habe, die die Geldvermehrung vom Standpunkt des Bilanzstatus 
einer Bank aus beurteilt und daher nur nach der bankmäßigen 
Deckung, nicht aber nach dem volkswirtschaftlichen Einfluß auf das 
Preis- und Einkommensystem sieht, ist höchst bedenklich. Leider 
liegt sie unserem ganzen Geldwesen zugrunde und ist natürlich 
nicht von heute auf morgen zu beseitigen. 
Wir wissen jetzt, daß und warum nicht auf jedes Kapital- oder 
Vermögensobjekt hin Zahlungsmittel ausgegeben werden dürfen 
oder, allgemeiner ausgedrückt, eine Geldvermehrung vorgenommen 
werden darf, sondern daß diese mit der Steigerung der Erträge 
und höchstens mit der Vermehrung des Kapitals, die zu einer 
Steigerung der Erträge führt, in Beziehung stehen muß. Wenn 
auch die realen Zahlungsmittel gegenüber der abstrakten Rech 
nungseinheit, auf die sie lauten, nur eine verhältnismäßig geringe 
Rolle spielen, so dürfen sie doch nicht beliebig vermehrt werden 
auf Grund der „Deckung" durch irgendwelche Güter, die auch mit 
der abstrakten Rechnungseinheit umgesetzt werden. Daher ist es auch 
durchaus verkehrt, wenn noch kürzlich von einer der maßgebenden 
Stellen im deutschen Geldwesen behauptet wurde, die Vermehrung 
80
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Österreichische Exporteur. [Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie], 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.