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Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

Monograph

Identifikator:
1762680025
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-144170
Document type:
Monograph
Author:
Bücher, Hermann http://d-nb.info/gnd/13356293X
Title:
Grundlagen der Wirtschafts- und Handelspolitik
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Selbstverl. des Reichsverbandes der Deutschen Industrie
Year of publication:
1925
Scope:
44 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Griechischen und Römischen Rechte
  • Verhältnis des Römischen zum Deutschen Bergrecht
  • Die Bergbaufreiheit und die Allmende
  • Die Bergwerksabgaben
  • Waren die Bergwerke im Mittelalter ein rechtliches Zubehör zu Grund und Boden ?
  • Begriff der Regalien
  • Begriff des Bergregals
  • Begriff der Bergbaufreiheit
  • Über das Alter des Bergregals
  • Über den Beweis der Regalität der Bergwerke
  • Das Ungarische (Schemnitzer) Bergrecht
  • Das Böhmisch-Mährische Bergrecht
  • Das Sächsische (Freiberger) Bergrecht
  • Die schlesischen Goldrechte
  • Die Tyrolischen Bergwerksordnungen
  • Die Harzer Bergordnungen
  • Die Bergwerksordnungen für Admont
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Sachsen- und Schwabenspiegel
  • Bergregal und Bergbaufreiheit in England
  • Die Berggewohnheiten in der Grafschaft Derbyshire
  • Die rechtlichen Verhältnisse der Salinen im Mittelalter
  • Die Urkunden bei Böhlau, betreffend das Salzregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus den in § 22 aufgeführten Urkunden
  • Die Urkunden, betreffend das Metallregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus dem im § 24 besprochenen Urkunden
  • Das Bergregal, die Bergbaufreiheit und die Altgermanische Agrarverfassung
  • Die Fortentwicklung des Bergregals und der Bergbaufreiheit vom 14. bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts
    Die Fortentwicklung des Bergregals und der Bergbaufreiheit vom 14. bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts
  • Die Bergbaufreiheit, das Erstfinderrecht, der bergrechtliche Fund und die bergrechtliche Mutung im Verhältnisse zum Bergregale
  • Die rechtliche Natur der regalen Mineralien vor und nach der Verleihung. Das Bergwerkseigentum
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im heutigen Recht

Full text

96 
wurde, und die, wie erwähnt, wahrscheinlich mit dem Bergbaurechte 
von den Kaisern belieben waren. Jene Schenkung des Grafen Arnold 
bestätigte im Jahre 1177 Friedrich I. mit folgenden Worten: 
„montem Vilanders cum fodinis aliisque possessionibus ab Ar 
nolde comite ecclesie collatis nec non et fodinas ferri, 
que apud Furfillum reperte sunt . . . . ut praedictae ecclesiae 
memoratas fodinas tarn in monte Vilanders, quam apud Fur 
fillum cum omni jure et utilitate, que nunc vel in futurum inde 
provenire poterit libere teneat et possideat 1 “. 
Der Kaiser bestätigte mithin Bergwerke, welche auf ihm nicht gehöri 
gen Terrain lagen. 
Nach dem Vertrage vom Jahre 1185 versprachen den Bischöfen 
alljährlich, jeder Gewerke zwei Talente, jeder Beamte (Xaffar) zwei 
Talente, jeder für eigene Rechnung Waschende zwei Talente, jeder für 
fremde Rechnung Waschende ein Talent, jeder Schmelzer zwei Ta 
lente, jeder Kiener (Köhler) zehn Solidi zu zahlen. Dafür sollte ihnen 
der Berg, sowohl Reichen wie Armen, frei sein. Wenn indes jemand 
eine Grube gräbt, die Ausbeute abwirft — et ad lucrum devenerit — 
so soll er sich mit dem Bischöfe oder seinem Bergrichter, gastaldio, 
einigen. Hiernach erteilte der Bischof das Schürfrecht gegen be 
stimmte Abgaben, aber nicht das Bergbaurecht; denn die Ausbeute 
gebende Grube darf der Bergmann nur bauen, wenn er sich zuvor 
über die zu entrichtende Abgabe und die sonstigen Bedingungen des 
Bergbaues, z. B. über die Art der Bauhafthaltung mit dem Bischof oder 
dessen Richter geeinigt hat. Die Bergwerksabgabe fließt hiernach 
nicht aus einer damals noch nicht bestandenen Steuerhoheit, sondern 
aus dem Bergregal. Noch weniger folgte das Bergregal, wie Zycha 
behauptet, aus der Abgabe bzw. der Steuerhoheit. 
Diese Bestimmungen scheinen der Annahme, daß der Bischof 
innerhalb seines Gebietes ein zunächst zwar angemaßtes Bergregal aus 
übte, keineswegs entgegen zu stehen. Es kann auch nicht auffallen, 
daß der Bischof als Regalherr, der zu sein er sich anmaßte, einen 
Vertrag mit den Bergleuten abschloß. Letztere waren nämlich aus 
Deutschland eingewandert 3 . Dieselben zu zwingen, Bergbau in seinem 
Gebiete zu treiben, hatte der Bischof kein Recht und keine Macht. 
1 Sperges S. 34, 
2 Sperges S. 52, 53. Schon die Namen der Gewerken beweisen deutsche 
Nationalität. Z. B. Snitersack (Schneidersack), Crotenpach (Kötenbach). Auch 
die Bezeichnungen Werhe (Gewerke), Xaffar (Schaffer), Wasser (Wäscher), Kener 
(Kiener) sind bemerkenswert. S. auch Schmollet, Jahrbuch XV 680.
	        

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Zur Geschichte Und Theorie Des Bergregals Und Der Bergbaufreiheit. J. Bielefelds Verlag, 1916.
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