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Die obligatorische Krankenversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die obligatorische Krankenversicherung

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Allgemeine Einleitung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die obligatorische Krankenversicherung
  • Title page
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
  • Zweiter Teil. Leistungen
  • Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
  • Vierter Teil. Die Versicherungsträger
  • Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
  • Sechster Teil. Die Krankenversicherung der Ausländer
  • Contents

Full text

10 ALLGEMEINE EINLEITUNG 
revolution ein, welche schliesslich das Heer der Lohnbezieher ins 
Ungemessene vermehren sollte. 
Nur wenige Jahre nach dem Sieg des Gedankens der Rechts- 
zleichheit, welcher die berufliche Solidarität nicht anerkennt, 
beginnt die Entwicklung der Grossindustrie, 
An die Stelle der Handwerksarbeit tritt die Maschine. Die 
kleinen Werkstätten müssen den grossen Fabriken weichen, welche 
Hunderttausende, später sogar Millionen Bauern an sich ziehen. 
In den Städten ballt sich so das Proletariat zusammen, welches 
ausschliesslich vom Lohn lebt. 
Die Grossindustrie bleibt während ihrer Entwicklungsjahre 
ange Zeit unorganisiert. Noch besitzt sie keine Übung in der 
vorherigen Abschätzung der Absatzmöglichkeiten und leidet von 
Zeit zu Zeit unter der Überproduktion. Der anarchische Cha- 
rakter der Erzeugung, der einen wilden Wettbewerb möglich 
macht, drückt dem Arbeitsmarkt den Stempel der dauernden 
Unsicherheit auf, die sich in zahlreichen Krisen des Arbeits- 
markts, in Lohnsenkungen und aussergewöhnlicher Verlängerung 
der Arbeitszeit äussert. 
Der schlechtbezahlte Fabrikarbeiter, der Ersparnisse nicht zu 
machen, vermag und durch aufreibende Arbeit und unzulängliche 
Ernährung geschwächt ist, verfügt über keinerlei Einnahmequellen, 
wenn er durch Krankheit arbeitsunfähig wird. Er macht dann 
sine Zeit des Elends durch, während deren in ihm langsam der 
Gedanke wach wird, dass den Gefahren des proletarischen Lebens 
nur durch die Betätigung des Gedankens der Solidarität begegnet 
werden könne. 
DER LIBERALISTISCHE STAAT 
Demgegenüber verhält sich der liberalistische Staat durchaus 
untätig. Er erhebt als Vorkämpfer der juristischen Gleichheit, 
des wirtschaftlichen laisser-faire-Prinzips und der Arbeitsfreiheit 
lie Nichteinmischung zu einem geheiligten Grundsatz. Staatsmänner 
und Parlamentarier befassen sich nur mit den politischen, Fragen. 
Viele bringen der sozialen Tragweite des industriellen Umwäl- 
zungsprozesses, der sich vor ihren Augen abspielt, überhaupt kein 
Verständnis entgegen. Lange Zeit hindurch beschränken sich die 
Behörden darauf, an Familien erkrankter oder beschäftigungs- 
loser Arbeiter Gutscheine für Brot zu verteilen. 
Gegen die Mitte des 19. Jahrhunderts aber kam unter dem Ein- 
Äluss der zunehmenden Industrialisierung der Gedanke auf, dass 
durch die schlechte Stellung der Arbeiter die Gesundheit. Lei-
	        

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