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Die obligatorische Krankenversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die obligatorische Krankenversicherung

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Allgemeine Einleitung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die obligatorische Krankenversicherung
  • Title page
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
  • Zweiter Teil. Leistungen
  • Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
  • Vierter Teil. Die Versicherungsträger
  • Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
  • Sechster Teil. Die Krankenversicherung der Ausländer
  • Contents

Full text

ALLGEMEINE EINLEITUNG 11 
stungsfähigkeit, ja die Zukunft der Gesellschaft selbst in Mitleiden- 
schaft gezogen werden müsste. Diesem Gedanken entsprangen 
die ersten Arbeiterschutzgesetze. Es handelte sich damals um 
vorsichtige und eng begrenzte Versuche, die allein auf den Schutz 
der Frauen und Kinder gegen. übermässige Inanspruchnahme hin- 
zielten. Der Einfluss des liberalen Grundsatzes der Nichtein- 
mischung und das Festhalten am Grundsatz des gleichen Rechts ist 
aber noch so stark, dass man nirgends dem Gedanken einer beson- 
deren Arbeitsgesetzgebung und einer besonderen Verantwort- 
lichkeit des Arbeitgebers für Arbeitsunfälle nähertritt. Eine Aus- 
nahme bilden hier nur einzelne Berufe, deren Arbeiter besonders 
gefährdet sind (Seeleute und Bergarbeiter). 
DAS EINGREIFEN DER: ÄRBEITGEBER 
Angesichts der Untätigkeit, bzw. des ängstlichen Vorgehens 
der öffentlichen Gewalt wurden von privater Seite die ersten 
kühnen Schritte unternommen : 
Die Arbeitgeber beginnen, in Erkenntnis der aus der trost- 
losen Lage der Arbeiter entspringenden Gefahren, geleitet von 
sinem sozialen Pflichtgefühl und dem Wunsche, sich eine stän- 
dige, kräftige und treue Arbeiterschaft zu sichern, mit der Er- 
richtung. von Wohltätigkeits- und Hilfsanstalten. So sieht das 
Iritte Viertel des 19. Jahrhunderts zahlreiche Anstalten dieser 
Art aufblühen : Ambulatorien, Krankenhäuser, Heilstätten, Hilfs- 
and Rentenkassen. ; 
Die von den Arbeitgebern errichteten Anstalten vermögen 
jedoch die Unsicherheit der Lage des Arbeiters nicht vollkommen 
zu beseitigen. Sie kommen vor allem nur einem Bruchteil der 
Arbeiterschaft zugute. Ihre Grundlage, der einzelne Betrieb, ist 
im allgemeinen nicht tragfähig genug, um eine ausreichende Dek- 
kung der schweren. Arbeiterrisiken (Arbeitsunfall, lange Krankheit, 
Arbeitsunfähigkeit, Alter) sicherzustellen. Die Anstalten kranken 
an der Zersplitterung und an der Unvollständigkeit ihres Ausbaues. 
Obendrein begegnen. sie häufig dem Misstrauen der Arbeiter und 
dem Widerstand der sozialistischen Parteien, welche sich damals 
'asch entwickelten. 
Arbeiter und Gewerkschaften erblicken in der Freigebigkeit 
der Arbeitgeber nur ein Mittel, das der Freizügigkeit des Ar- 
beiters entgegenwirken und ihn. mit dem festen Bande eines mehr 
scheinbaren als wirklich vorhandenen materiellen Interesses an
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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