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Die obligatorische Krankenversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die obligatorische Krankenversicherung

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Allgemeine Einleitung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die obligatorische Krankenversicherung
  • Title page
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
  • Zweiter Teil. Leistungen
  • Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
  • Vierter Teil. Die Versicherungsträger
  • Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
  • Sechster Teil. Die Krankenversicherung der Ausländer
  • Contents

Full text

(2 ALLGEMEINE EINLEITUNG 
den Betrieb fesseln soll. Die sozialistischen Parteien machen 
den Anstalten der Arbeitgeber, welche. durchweg die Arbeiter 
an der Führung nicht ‘beteiligen, diese FEinseitigkeit zum Vor- 
wurf. Sie tadeln das Fehlen einer erzieherischen. Mitarbeit der Ar- 
beiterschaft, die in einer Demokratie nicht entbehrt werden kann, 
and bekämpfen die Schwächung des Gedankens eines weiteren 
Emporstrebens der Arbeiterschaft durch ein Entgegenkommen. 
las sie als unzulänglich und kümmerlich bezeichnen. 
Das EINGREIFEN DER ÄRBEITER 
Das soziale Klassenbewusstsein der Arbeiter bildet sich nur 
sehr langsam aus. 
Die Arbeiter fühlen, dass die Gleichheit vor dem Gesetz, die 
politische Freiheit und die Arbeitsfreiheit sie der neuen Organi- 
sation. der Industrie waffenlos gegenüberstellen, dass die Gleich- 
berechtigung des Arbeiters und des Arbeitgebers bei dem Abschluss 
des Arbeitsvertrages nur scheinbar ist und der Arbeitgeber tat- 
sächlich den Vertrag einseitig festsetzt. Er ist stärker, weil er 
mehr besitzt. Hieraus ergibt sich für sie die Erkenntnis, dass der 
seinen. Lebensunterhalt durch Lohnarbeit bestreitende Arbeiter 
nur frei ist, wenn er über wirtschaftliche Macht verfügt. So be- 
trachten sie ihre Interessen als denen ihrer Arbeitgeber und beson- 
ders als denen der Grosskapitalisten entgegengesetzt. Der Klassen- 
zedanke führt sie zur Organisation als Klasse. Sie treten mit dem 
Staat in einen Kampf um das Recht auf Errichtung und Betätigung 
von Verteidigungsorganisationen und von genossenschaftlichen 
Fürsorgekassen zur Abdeckung der allen Arbeitern gemeinsam 
Arohenden Gefahren. 
Bemerkenswert ist, dass eine unterdrückte Gewerkschaft sich 
mitunter hinter einer Hilfskasse versteckt, die zuerst nur geduldet, 
später aber anerkannt wird. Häufiger wird indes die Kampf- 
organisation. zur Mutter der genossenschaftlichen Fürsorge. Das 
klassische Land. dieser Fürsorge ist Grossbritannien, von wo sich 
der Genossenschaftsgedanke auf das Festland überträgt. Er ruht 
zunächst auf beruflicher Grundlage und ähnelt darin der entspre- 
chenden Einrichtung des Mittelalters. Sichert die Berufsorga- 
nisation, welche einen Fürsorgeträger ins Leben ruft, diesem die 
Mitgliedschaft der organisierten Arbeiter, so beschränkt sie auf 
der andern Seite den Mitgliederkreis auf die Organisationszuge- 
hörigen. Die Hilfsquellen des Fürsorgeträgers bleiben daher
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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