Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Object: Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Leistungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Einleitung
  • II. Abschnitt. Die Materialkosten
  • III. Abschnitt. Die Arbeitskosten
  • IV. Abschnitt. Die allgemeinen Kosten (Unkosten)
  • V. Abschnitt. Die Abschreibung
  • VI. Abschnitt. Normalkalkulationen, Rentabilitätsrechnungen, Gründungsvoranschläge
  • VII. Abschnitt. Selbstkostenbrechnung in einzelnen Gewerbegruppen
  • Index

Full text

9 
Die Auslegung des Begriffs: Selbstkosten eines Fabrikats ist in 
der industriellen Praxis subjektiv. Die Methoden ihrer rechne 
rischen Ermittelung sind individuell verschieden. Eine einheitliche 
Auffassung und Abgrenzung der Selbstkosten bestehen nirgends. 
Die eine Unternehmung zählt zu den Selbstkosten Posten, die eine 
andere Unternehmung aus dem Unternehmungsgewinn deckt; um 
Beispiele zu nennen: übermäßige Abschreibungen auf Anlagen, Be 
triebsverluste einzelner Werkabteilungen, Prozeß Verluste, Tantiemen 
des Vorstandes u. v. a. Die Subjektivität der Auffassung dessen, was 
zu den Selbstkosten gerechnet werden soll, trat nie so stark in Er 
scheinung wie in den Zeiten der Kriegswirtschaft, als von behörd 
lichen Preisprüfungsstellen die „angemessenen“ Preise auf Grund 
der von den Heereslieferanten eingereiehten Unterlagen bestimmt 
wurden. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Preisprüfungs 
stellen und Lieferer sind in den beteiligten Kreisen noch in Er 
innerung. Damals, in den Zeiten gebundener Wirtschaft und unter 
dem Druck der finanziellen Notlage des Reiches, mußte der Standpunkt 
vertreten werden, daß die Preisbildung in jener Zeit unter anderen 
Gesichtspunkten stattzufinden habe wie in der freien Friedenswirt 
schaft mit ihrer preisausgleichenden Konkurrenz! der Anbieter. Es 
war nicht immer leicht, den rein fiskalischen Standpunkt unter 
Verleugnung mancher bisher vertretenen und nach Kriegsschluss 
wieder zu vertretenden Grundsätze zu wahren 1 ). 
Also: Die Grenze zwischen den „Selbstkosten“ und den aus 
dem Unternehmergewinn zu deckenden, diesen vermindernden Ver 
luste und Ausgaben ist, rein theoretisch betrachtet, flüssig. Der 
Wettbewerb zwingt mitunter eine Unternehmung, die Selbstkosten 
ihrer Fabrikate enger zu fassen mit Rücksicht auf die Verhältnisse 
des Marktes und die Preisbemessung der Mitbewerber, einwandfreie 
Selbstkosten teilweise geringer einzurechnen. Wir würden in einem: 
solchen Valle allerdings vorschlagen, die als Selbstkosten anerkannte^ 
Ausgaben und Verluste unter allen Umständen zu berechnen, hin 
gegen bei der Preisbemessung auf die angeführten Verhältnisse 
Rücksicht zu nehmen. 
Während in der Vorkriegszeit der Begriff Selbstkosten nur in 
der zivilrechtlichen Judikatur ein verboi'genes Dasein führte, erlangte 
er in der Kriegswirtschaft durch das Kriegswucherstrafrecht eine 
besondere den kaufmännischen Handel beherrschende Bedeutung. 
Im Anschluß an die erste Kriegswucherverordnung vom Juli 1916 
‘) Vgl. meine Aufsätze: „Kriegswucher der Industrie“ (Plutus, Juli 1918); 
»Übermäßiger Gewinn“; „Organisation und Technik der Preisprüfung für Heeres- 
oedarf“; Über staatliche Preispolitik in der Kriegswirtschaft“, sämtlich in der 
Zeitschr. f. Handelswissenschaft 1917 und 1918. „Industriewirtschaftliche Kriegs 
risiken“ in der (Nordd.) Allgein. Ztg., 13. Okt. 1918.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.