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Die obligatorische Krankenversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die obligatorische Krankenversicherung

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die obligatorische Krankenversicherung
  • Title page
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
  • Zweiter Teil. Leistungen
  • Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
  • Vierter Teil. Die Versicherungsträger
  • Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
  • Sechster Teil. Die Krankenversicherung der Ausländer
  • Contents

Full text

36 
ERSTER TEIL 
blick verlieren, wo an sie (mitunter sehr grosse) Ausgaben 
herantreten. Es ist jedoch klar, dass man nicht alle Erwerbstätigen 
ohne Unterschied als wirtschaftlich schwach ansehen kann. 
Gewisse selbständige Arbeiter erzielen bedeutende Verdienste 
und besitzen grosse persönliche Einkünfte ; ebenso wie auch 
gewisse unselbständige Arbeiter ansehnliche Löhne oder Gehälter 
beziehen. Man kann daher annehmen, dass diese letzte und in 
noch höherem Masse die erste Gruppe selber das Wagnis einer 
Erkrankung zu tragen vermag. 
Im übrigen sind die wirtschaftlichen Folgen des einzelnen Ver- 
sicherungsfalles für den Lohnbezieher sehr verschieden. Kr 
bestreitet fast immer seinen. Unterhalt ausschliesslich oder haupt- 
sächlich aus seinem Arbeitsverdienst ; macht ihn die Krankheit 
arbeitsunfähig, so verliert er sein ganzes oder nahezu sein ganzes 
Einkommen. Für den selbständigen Arbeiter trifft dies in 
vielen Fällen nicht zu. Er vermag ebenso wie der kleine Gewerbe- 
treibende mit .Hilfe seiner Familienglieder, seiner Angestellten 
oder seiner Hausgehilfen zum mindesten teilweise sein Geschäft 
fortzuführen. und Verdienst zu erzielen. 
Die Gesetzgebungen der Staaten haben bei der Abgrenzung des 
Anwendungsgebiets der Krankenversicherung den erheblichen 
Unterschieden in der wirtschaftlichen Schwäche der Arbeiter 
und in der Grösse ihres Bedürfnisses nach Versicherungsschutz 
Rechnung getragen und dabei auch die Ungleichheit der Krank- 
heitsfolgen für die selbständigen Arbeiter und die Lohnarbeiter 
berücksichtigt. 
Zur Zeit hat die Gesetzgebung in den meisten Staaten die 
Krankenversicherungspflicht ausschliesslich oder im wesentlichen 
auf die Schicht der Lohnbezieher erstreckt und daneben nur 
einige beschränkte Gruppen selbständiger Personen der Zwangs- 
versicherung unterworfen. 
Indes brechen einige neuere Gesetze mit der Beschränkung der 
Versicherungspflicht auf die Lohnbezieher. Sie legen der Ab- 
grenzung ihres Anwendungsgebietes das Jahreseinkommen zu- 
grunde und erstrecken so die Pflichtversicherung auf Arbeitneh- 
mer und auf andere wirtschaftlich schwache Personen (Volksver- 
sicherung). 
Im ersten Kapitel werden die verschiedenen Systeme der Ver- 
sicherung der Arbeitnehmer, im zweiten die Systeme der Versiche- 
rung der wirtschaftlich schwachen Selbständigen sowie der Volks- 
versicherung untersucht werden. Das dritte Kapitel befasst sich 
mit der Versicherungspflicht.
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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