Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
  • enterFullscreen
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Durch die Kriegswirtschaft zur Naturalwirtschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Full text: Durch die Kriegswirtschaft zur Naturalwirtschaft

Monograph

Identifikator:
1760693901
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-138956
Document type:
Monograph
Author:
Homberger, Ludwig M. http://d-nb.info/gnd/124000088
Title:
Wirtschaftsführung und Finanzwesen bei den englischen Eisenbahnen
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verl. d. Verkehrswissenschaftlichen Lehrmittelges. m. b. H. b. d. Deutschen Reichsbahn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 64 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Durch die Kriegswirtschaft zur Naturalwirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

41 
ermöglichen. Der Staat pflegt in Zeiten der Not dies Werkzeug mit mehr Energie 
als sonst zu formen und zu seinen Zwecken zu gebrauchen. Erweist es sich 
als unbrauchbar, so scheut er nicht vor Umwandlungen der Wirtschaftsordnung- 
zurück. Namentlich bleibt ihm eine letzte Möglichkeit bei vorhandenen produk 
tiven Kräften, ^ber ungenügenden Geldverhältnissen — die Naturalwirt 
schaft. 
Wir sahen, daß der Krieg seit jeher dem Sieger Vorteile gebracht hat, 
wir sahen, daß die Schäden für den Besiegten zu verschiedenen Zeiten ver 
schieden groß war. Viel bemerkenswerter erschien aber die Tatsache, daß der 
Krieg weniger Schaden verbreitet, als man auf den ersten Blick, bei der Be 
trachtung der großen Vernichtung von produktiven Kräften und ihrer Verwendung 
zu Kriegszwecken, erwarten sollte. Dies hängt, wie wir zu zeigen versuchten, 
damit zusammen, daß unsere Friedenswirtschaft keine volle Entfaltung unserer 
Kräfte kennt, und daß der Krieg zuweilen diesen die Möglichkeit gibt, wirksam 
zu werden, sei es, daß die Produktivität über die Rentabilität gesetzt wird, sei es,- 
daß der Zirkulationsapparat von Beschränkungen befreit wird, die ihm sonst 
anhaften. Auch die Aufsaugung der durch unsere Wirtschaftsordnung gegebenen 
relativen Überbevölkerung wirkt vielfach belebend. Die Klage über den großen 
Schaden des Krieges entspricht daher weit weniger den Tatsachen, als viel 
mehr die Klage darüber, daß wir in einer Ordnung leben, 
in der solch große Verwüstungen keinen übermäßigen Scha 
den anrichten, ja zuweilen sogar noch erlösend wirken. Die Tatsache, 
daß der Krieg selbst nicht die Hauptursache dieses Aufschwunges ist, regt 
die Frage an, wie sich das gleiche Resultat, vielleicht sogar noch mehr, auf 
friedlichem Wege erreichen lasse. Würde eine Reform möglich sein, welche die 
unbeschränkte Produktion und Konsumtion gestattet, so würde der Krieg eine 
größere Geißel als heute sein ; dann würde er vielleicht auch häufiger unterlassen 
werden. Es kann daher möglicherweise am meisten erreicht 
werden, wenn man nicht den Krieg direkt bekämpft, sondern 
manche Mängel unserer Wirtschaft, welche seine Schrecken 
mildern und seine Vorteile erhöhen.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Volkswirtschaftliches Quellenbuch. Verlag von A. W. Zickfeldt, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.