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Die obligatorische Krankenversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die obligatorische Krankenversicherung

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die obligatorische Krankenversicherung
  • Title page
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
  • Zweiter Teil. Leistungen
  • Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
  • Vierter Teil. Die Versicherungsträger
  • Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
  • Sechster Teil. Die Krankenversicherung der Ausländer
  • Contents

Full text

EINNAHMEQUELLEN UND FINANZGEBAREN 495 
UMLAGESYSTEM 
Ist einmal die Zusammensetzung der Versicherten nach Alter 
oder Altersgruppen und der anzuwendende KErkrankungssatz 
bekannt, so kann man leicht die Kosten der Versicherung ableiten, 
wenn die bare Unterstützung vom Lohn unabhängig ist. Schwankt 
sie jedoch mit dem Lohn, so muss man auch noch wissen, wie die 
Versicherten nach der Lohnhöhe sich gliedern. 
Umlageverfahren. 
Nehmen wir die Gesamtkosten der Versicherung als feststehend 
an einschliesslich der Verwaltungskosten. Wie können sie unter 
die Versicherten verteilt werden? Drei Arten der Umlage zeigen 
sich. 
i. Man kann zuerst auf eine „„gleichmässige‘“ Umlage kommen, 
d, h. den Betrag der Ausgaben einfach durch die Zahl der Ver- 
sicherten teilen. Man erhält so einen festen Beitrag, der vom Lohn 
unabhängig ist. Diese Lösung ist in der sozialen Versicherung, 
die Arbeiter mit verschiedenen Löhnen und verschiedenen Erkran- 
kungsrisiken umfasst, selten gewählt. 
2. Man kann die Ausgaben im Verhältnis des Erkrankungs- 
satzes verteilen. Ist die Barentschädigung unabhängig vom Lohn, 
so erhält man dadurch eine Art „Risikoprämie‘“. Steht aber die 
Barentschädigung in unmittelbarer Beziehung zum Lohn, so 
verteilen sich die entsprechenden Ausgaben zugleich im Verhältnis 
zur Erkrankungsziffer und zum Lohn. Diese Art würde für 
ein Privatunternehmen passen, das mit einer Jahresumlage 
arbeitet. Ist es aber für die Sozialversicherung anwendbar ? 
Auf keinen Fall, wenn man zum mindesten gelten lässt, dass 
die Gegenseitigkeit, wie auch immer sie in diesem Fall durchgeführt 
werden soll, die Belastung der ärmsten und dem Risiko am meisten 
ausgesetzten Versicherten zu erleichtern bezweckt. 
3. Das nahezu allgemein angewandte Verfahren besteht darin, 
die Ausgaben lediglich im Verhältnis zum Lohn zu verteilen. Unter 
diesen Bedingungen gibt es wenigstens einen Versuch der Anpassung 
der Belastung an die Zahlungsfähigkeit. Es folgt daraus, dass, falls 
man die Risikoprämie als gerechten Versicherungspreis betrachtet, 
die in besserer Lage sich befindlichen und dem Risiko weniger 
ausgesetzten Versicherten den anderen „Hilfe“ leisten. In welchem 
Mass? Wir wollen versuchen, uns darüber Rechenschaft abzulegen 
mit der Untersuchung eines Umlagebeispiels, das wir weiter unten 
bringen.
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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