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Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

Vorsitzender: Welche besonderen Gründe sind es, die das 
Siegerland verhindern, einen Preis zu bekommen, der seine Produktions 
kosten deckt? Hängt das damit zusammen, daß die Konzerne, die die 
Abnehmer des Erzes sind, zugleich auch die Beherrscher der Sieger- 
länder Eisenproduktion wenigstens zu einem guten Teile sind, so daß 
sie ein besonderes Interesse daran haben, die Preise niedrig zu halten? 
Sachverständiger Arlt: Ich glaube, das liegt an der Weltmarkt- 
preisgestaltung. Die allgemeine Erzproduktion ist heute so reich, die 
Frachten sind so billig, das Siegerländer Erz muß sich aber nach den 
Auslandepreisen richten, 
Vorsitzender: Der Eisenerzbau im Siegerland ist ja nicht 
sehr ergiebig? 
Sachverständiger Arlt: Nein! Das liegt an den geologischen 
Verhältnissen. Die Eisenerzvorkommen des Siegerlandes sind Gänge, 
mit Erz ausgefüllte Spalten der Erdkruste, die sich von zehn zu zehn 
Metern in ihrer Beschaffenheit ändern können und die sich tatsächlich 
in den verschiedenen Sohlen sehr häufig ändern. Es treten dabei die 
unangenehmen Verquarzungen ein. Die Spalte, in der das Erz sein 
müßte, ist nicht durch reines Erz ausgefüllt, sondern mehr oder weniger 
mit Quarz. Es kommen auch Kupfererzeinbettungen vor, Kupferkies- 
bestandteile, die sehr unangenehm sind. So ist der Bergbau in der 
dortigen Gegend immer wechselnd; gleichmäßig bleibt er nie. Hinzu 
kommt: Der Siegerländer Bergbau ist sehr alt. Die produktiven Gruben 
sind alle schon sehr tief und an die Tausendmetergrenze heran- 
gekommen, ja, gie haben diese Grenze schon überschritten. Dadurch 
steigern sich die Kosten nicht mehr gleichmäßig, so daß dieser Berg- 
bau die besten technischen Mittel anzuwenden hat. Eine gewisse Hoff- 
nung ist allerdings vorhanden. Seit vielen Jahren besteht das Projekt, 
die Wiedtalbahn zu bauen. In diesem Teil des Siegerlandes oder 
Westerwaldes sind noch Erzgruben vorhanden, die erst zu einem 
geringen Teil ausgebeutet und dann stillgelegt worden sind, weil die 
Verkehrsverhältnisse ungünstig waren. In diesem Gebiet liegen noch 
gewisse Reserven. 
Vorsitzender: Es sind also ausgesprochene Weltmarkt- 
verhältnisse, die den entscheidenden Faktor bilden? 
Sachverständiger Arlt: Ich bin der Meinung, daß die Leitungen 
unserer großen Konzerne, in Rheinland-Westfalen jedenfalls, wenn sie 
sich das Siegerländer Erz billiger selbst erzeugen könnten, wie sie sonst 
Erz kaufen, es lieber nehmen würden. Dazu kommt, daß andererseits 
das Siegerländer Erz nicht ausschließlich verwendet werden kann; 
denn es ist ein Qualitätserz, und es wäre eigentlich zu schade, für jedes 
Roheisen verwendet zu werden. Das Erz dient zur Herstellung des 
manganhaltigen Spiegeleisens. 
Vorsitzender: Ein Laie würde annehmen, daß dieses Erz, 
zerade weil es ein solches Qualitätserz ist, auch einen Qualitätspreis 
erzielte. Aber auch in diesem Punkte scheinen die fremden Erze eine 
Konkurrenz zu bedeuten? 
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Bergwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft. Vowinckel, 1928.
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