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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
1774764512
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-160421
Document type:
Monograph
Author:
Nitsch, Harry http://d-nb.info/gnd/117023272
Title:
Das Hotel- und Gastgewerbe
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher:
Floeder
Year of publication:
1928
Scope:
804 Seiten
Ill.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
73. Das Kaffeehaus in seiner Heimat
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

798 Postversendungsgegenstände. 
stützung benötigt ist. Hiernach kann man im allgemeinen Interesse nur wünschen, daß die 
Paket- und Personenbeförderung da, wo sie sich bereits in den Händen der Post befindet, 
dieser auch verbleibe. Ja es hat sich in neuester Zeit selbst in einigen Ländern, in welchen 
seither die Post auf die Briesbeförderung sich beschränkte, die Überzeugung Bahn gebrochen, 
daß die Mitübernahme des Pakettransports durch die Post eine das allgemeine Wohl der 
Bevölkerung fördernde Maßregel sei, welche außerdem nicht zu verachtende finanzielle 
Vorteile gewähre. In dieser Erkenntnis sind z. B. die Postverwaltungen von Italien, den 
Niederlanden, Großbritannien und Irland, deren Betrieb sich zuvor nur auf die Beförderung 
von Briefpostgegenständen erstreckte, dazu übergegangen, auch die Fortschaffung von Paketen 
in den Bereich ihrer Thätigkeit zu ziehen. Die Anregung dazu mag wohl der Antrag der 
deutschen Reichspostverwaltung auf Herstellung eines internationalen Paketpostdienstes ge 
legentlich des Pariser Postkongresses gegeben haben. Von den genannten drei Verwaltungen 
führte zuerst die italienische am 1. Oktober 1881 den Paketbeförderungsdienst im 
Inneren des Landes ein; ihr folgte am 15. März 1882 die niederländische und dieser am 
1. August 1883 die britische. Die segensreichen Folgen dieser Erweiterung des Post 
betriebes machten sich schon nach kurzer Erprobung derselben in vollem Maße geltend, 
und es wird allseitig, namentlich auch in der Presse der betreffenden Länder, unumwunden 
anerkannt, daß die Postverwaltungen der drei Staaten der Bevölkerung der letzteren durch 
die Übernahme des Pakettransports eine große Wohlthat erwiesen haben. Die Anschauung, 
daß Verkehrseinrichtungen (auch Eisenbahnen u. s. w.), weil sie überhaupt für die von 
einzelnen Personen betriebene Privatindustrie unmöglich sind, auch nicht in den Händen 
von Privatgesellschaften sein sollten (welche doch eben auch eine Beamtenhierarchie u. s.w. 
voraussetzen), sondern von der Korporation gehandhabt werden müssen, welche das größte 
öffentliche Vertrauen besitzt, also dem Staate, kommt immer mehr und mehr zur allgemeinen 
Geltung und hat in neuerer Zeit namentlich in Preußen zur Verstaatlichung einer großen 
Anzahl von Eisenbahnunternehmungen geführt. In England wurden im Jahre 1898 
bereits nahezu 72 Millionen Pakete durch die Post befördert. Wie ungeheuer der Post 
paketverkehr in Deutschland angewachsen ist, haben wir schon oben gezeigt. In Berlin 
allein belief sich die Zahl der aufgelieferten und eingegangenen Pakete 1898 auf 
28 791 972 Stück. Von der Massenhaftigkeit dieser Sendungen kann man sich nur 
schwer eine Vorstellung machen. In einen Eisenbahngüterwagen können in der Regel 
nicht mehr als 1400 Pakete verladen werden, demnach füllen die in Berlin in einem 
Jahre eingegangenen und von da abgesandten Pakete nicht weniger als 20565 Eisen 
bahnwagen aus. Zur Bewältigung dieser Paketmassen sind natürlich großartige Vor 
kehrungen getroffen. Das gilt namentlich hinsichtlich der ankommenden gewöhnlichen 
Pakete, welche bei einer einzigen Zentralstelle (dem Paketpostamt) zusammenfließen. Von 
diesen Paketen werden die an Abholer gerichteten in besonderen Räumen übersichtlich ge 
ordnet zur Abholung bereit gestellt, die übrigen dagegen in die Bestell-Paketkammern ge 
schafft. Letztere bestehen aus zwei langgestreckten, einander gegenüberliegenden und durch 
einen ziemlich breiten Hof getrennten Räumen, welche 106 Fachwerke enthalten. Die 
ganze Stadt ist in ebenso viele Paketbestellreviere eingeteilt, so daß also für jedes Revier 
ein Fach vorhanden ist, in welches die in dem Reviere zu bestellenden Sendungen nieder 
gelegt werden. Es finden wochentäglich drei Paketbestellungen statt, zu denen meistens 
einspännige, selten zweispännige Wagen benutzt werden. Die Zahl der bei den einzelnen 
Bestellungen zur Verwendung kommenden Fahrzeuge ist verschieden und richtet sich nach 
der Menge der in Betracht kommenden Sendungen. Während bei der ersten Ausfahrt 
oft 100 und mehr Wagen einzustellen sind, reichen bei der zweiten und dritten jedesmal 
etwa 60 aus. Bleibt die Zahl der Wagen hinter derjenigen der Bestellreviere zurück, so 
werden einzelne Fahrzeuge zur Bestellung der Pakete in zwei oder mehr Revieren benutzt. 
Nachdem die Pakete aus den Fachwerken der Bestell-Paketkammern in die Wagen ver 
laden worden sind, fahren diese in die Reviere ab, was in den freilich selten vorkommenden 
Fällen, wo die Abfahrt sämtlicher Wagen gleichzeitig erfolgt, einen ganz imposanten An 
blick gewährt. Bei der stetigen erheblichen Zunahme des Paketverkehrs und bei der an-
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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