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Die Zeit der preußischen Freihandelspolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Die Zeit der preußischen Freihandelspolitik

Monograph

Identifikator:
1779816413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-167099
Document type:
Monograph
Author:
Michels, Robert http://d-nb.info/gnd/118733737
Title:
Sittlichkeit in Ziffern?
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 229 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Index

Document type:
Monograph
Structure type:
Index
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Zeit der preußischen Freihandelspolitik
  • Title page

Full text

6 
Wohlstand gedeihen sollen, zugleich aber auch das natürlichste, 
wirksamste und bleibendste Mittel, sie zu befördern.“ 
Es werden dann die Irrtümer, welche der Wirtschafts 
politik des Merkantilismus zu Grunde liegen, aufgedeckt und 
gezeigt, welche Vorteile der freie Handel für die Volkswirtschaft 
haben kann. Um sich die Vorteile zu sichern, sei es nicht 
notwendig, den Handel zu begünstigen, er dürfe nur nicht er 
schwert werden. 
Kein Staat hatte so schwer unter dem Druck des Prohibitiv 
systems zu leiden gehabt wie Preußen, ln der Schule dieser 
Leiden waren die damaligen Staatsmänner zu Anhängern der 
Ereihandelspolitik erzogen worden, und die trüben Erfahrungen, 
welche das Land seit Verhängung der Kontinentalsperre machen 
mußte, vollendeten diese Erziehung. 
Die Reform des Zoll- und Steuerwesens konnte jedoch nicht 
in Angriff genommen werden, solange der Feind noch im Lande 
war, und das Volk die furchtbaren Lasten des Krieges zu tragen 
hatte. Von Jahr zu Jahr aber schien die Notwendigkeit ihrer 
Durchführung der Regierung immer dringender zu werden. 
Im Februar 1812 äußerte der Staatskanzler Fürst Hardenberg 
die Ansicht, daß bei der geographischen Gestaltung Preußens 
von gänzlichen Verboten oder hohen Zöllen jetzt noch weniger 
Heil als je zu erwarten sei. Die Ware würde bei solchen Maß 
regeln dennoch eingehen, der Fabrikant nicht dabei gewinnen 
und der Staat um die Einnahme kommen. Vermehrte Aufsicht 
würde die heimliche Einfuhr nicht hindern können, sobald hohe 
Zölle den Reiz dazu übermächtig machten. Der Schmuggel 
aber verderbe den Nationalgeist, und anderseits raube der un 
bedingte Schutz dem Fabrikanten den kräftigsten Sporn zum 
Fleiße, zur Genügsamkeit, zur eifersüchtigen Beobachtung der 
im Ausland gemachten Fortschritte und zur Vervollkommnung. 
Diese Ansicht legt Zeugnis dafür ab, wie tief die Über 
zeugung von der Schädlichkeit der Handelsverbote und hohen 
Schutzzölle im Geiste der leitenden Staatsmänner Wurzel ge 
faßt hatte. 
Nach Wiederherstellung des Friedens ging man ans Werk. 
Im Jahre 1816 arbeitete Karl Georg Maaßen seinen Reform 
plan aus. Am 14. Januar 1817 legte ihn der Finanzminister 
Graf Bülow dem König vor. In dem Bericht, der den Entwurf
	        

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Tote Und Lebendige Wissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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