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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Ware und Geld
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

62 
10% Pence. Die Waren sagen sich so in ihren Geldnamen, was sie 
wert sind, und das Geld dient als Rechengeld, so oft es gilt, eine 
Sache als Wert und daher in Geldform zu fixieren.® 
Der Name einer Sache ist ihrer Natur ganz äußerlich. Ich weiß 
nichts vom Menschen, wenn ich weiß, daß ein Mensch Jakobus 
heißt. Ebenso verschwindet in den Geldnamen Pfund, Taler, Frank, 
Dukaten usw. jede Spur des Wertverhältnisses. Die Wirre über 
den Geheimsinn dieser kabbalistischen Zeichen ist um so größer, 
als die Geldnamen den Wert der Waren und zugleich aliquote Teile 
eines Metallgewichts, des Geldmaßstabes, ausdrücken.*! Ander- 
seits ist es notwendig, daß der Wert im Unterschied von den bunten 
Körpern der Warenwelt sich zu dieser begriffslos sachlichen, aber 
auch einfach gesellschaftlichen Form fortentwickle.®? 
Der Preis ist der Geldname der in der Ware vergegenständ- 
lichten Arbeit. Die Aequivalenz der Ware und des Geldquantums, 
dessen Name ihr Preis ist, ist daher eine Tautologie,® wie ja über- 
haupt der relative Wertausdruck einer Ware stets der Ausdruck der 
Erster Abschnitt. 
0 Note zur 2. Ausgabe. „Als man den Anacharsis fragte, wozu die 
Hellenen das Geld brauchen, antwortete er: zum Rechnen.“ (Alhenaeus: 
„Deipnosophistai‘“, 1, IV, 49 v. 2. ed. Schweighäuser, 1802.) 
$1 Note zur 2. Ausgabe. „Weil das Gold als Maßstab der Preise in den- 
selben Rechennamen erscheint, wie die Warenpreise, also zum Beispiel eine 
Unze Gold ebensowohl wie der Wert einer Tonne Eisen in 3 Pfd. Sterl. 
17 Shilling 10*/2 Pence ausgedrückt wird, hat man diese seine Rechennamen 
seinen Münzpreis genannt. Die wunderliche Vorstellung entstand daher, als 
ob das Gold (respektive Silber) in seinem eigenen Material geschätzt werde 
und im Unterschied von allen Waren von Staatswegen einen fixen Preis er- 
halte. Man versah die Fixierung von Rechennamen bestimmter Goldgewichte 
für Fixierung des Wertes dieser Gewichte.“ (Karl Marz: „Zur Kritik der 
Politischen Oekonomie“, S. 52.) [Stuttgarter Ausgabe S. 59.] 
% Vgl. „Theorien von der Maßeinheit des Geldes“ in „Zur Kritik der 
Politischen Oekonomie“, S. 53 ff., Stuttgarter Ausgabe S. 61 ff. Die 
Phantasien über Erhöhung oder Erniedrigung des „Münzpreises‘“, die 
darin besteht, die gesetzlichen Geldnamen für gesetzlich fixierte 
Gewichtsteile Gold oder Silber auf größere oder kleinere Gewichts- 
teile von Staats wegen zu übertragen und demgemäß auch etwa 1/4 Unze 
Gold statt in 20 künftig in 40 Shilling zu prägen — diese Phantasien, 
soweit sie nicht ungeschickte Finanzoperationen gegen Staats- und 
Privatgläubiger, sondern Ökonomische „Wunderkuren“ bezwecken, hal 
Petty so erschöpfend behandelt in „Quantulumeumque concerning Money. To 
Ihe Lord Marquis of Halifax. 1682“, daß schon seine unmittelbaren Nach- 
folger, Sir Dudley North und John Locke, von späteren gar nicht zu reden, 
ihn nur verflachen konnten. „Wenn der Reichtum einer Nation,“ sagt er 
anter anderm, „durch eine königliche Verfügung verzehnfacht werden 
könnte, wäre es befremdlich, daß solche Verfügungen nicht schon längst von 
unsern Regierungen erlassen worden sind.“ (In dem eben zitierten Werke; 
S. 36.) 
% „Oder man muß sich entschließen zu sagen, daß eine Million in Geld 
mehr wert ist als derselbe Wert in Waren“ (Le Trosne: „De 1’Interet Social“ 
p. 922), also „daß ein Wert mehr wert ist als ein gleicher Wert“,
	        

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