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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

ib 
Viertes Kapitel. 
107 
G 
eß 
für 3 Pfd, Sterl. und mit diesen 3 Pfd. Sterl. Kleider kaufe, sind 
die 3 Pfd. Sterl. für mich definitiv verausgabt. Ich habe nichts 
Mehr mit ihnen zu schaffen. Sie gehören dem Kleiderhändler. Ver- 
kaufe ich nun ein zweites Quarter Korn, so fließt Geld zu mir Zurück, 
aber nicht infolge der ersten Transaktion, sondern nur infolge ihrer 
Wiederholung. Es entfernt sich wieder von mir, sobald ich die 
‚weite Transaktion zu Ende führe und von neuem kaufe. In der 
Zirkulation W— G — W hat also die Verausgabung des Geldes 
Nichts mit seinem Rückfluß zu schaffen. In G — W—G dagegen 
‘St der Rückfluß des Geldes durch die Art seiner Verausgabung 
Selbst bedingt. Ohne diesen Rückfluß ist die Operation mißglückt 
Oder der Prozeß unterbrochen und noch nicht fertig, weil seine 
‘weite Phase, der den Kauf ergänzende und abschließende Ver- 
kauf, fehlt. 
Der Kreislauf W— G — W geht aus von dem Extrem einer 
Ware und schließt ab mit dem Extrem einer andern Ware, die aus 
der Zirkulation heraus und der Konsumtion anheimfällt. Kon- 
Sumtion, Befriedigung von Bedürfnissen, mit einem Wort, Gebrauchs- 
en ist daher sein Endzweck. Der Kreislauf G — W-—G geht 
ägegen aus von dem Extrem des Geldes und kehrt schließlich 
rück zu demselben Extrem. Sein treibendes Motiv und bestim- 
Mender Zweck ist daher der Tauschwert selbst. 
sel In der einfachen Warenzirkulation haben beide Extreme die- 
w ökonomische Form. Sie sind beide Ware. Sie sind auch 
En von derselben Wertgröße. Aber sie sind qualitativ ver- 
Pr ledene Gebrauchswerte, zum Beispiel Korn und Kleider. Der 
sich ktenaustausch, der Wechsel der verschiedenen Stoffe, worin 
Box die gesellschaftliche Arbeit darstellt, bildet hier den Inhalt der 
den ung. Anders in der Zirkulation G — W—G. Sie scheint auf 
nie ersten Blick inhaltslos, weil tautologisch, weil ihr Endpunkt 
Bde ist als eine Wiederholung ihres Ausgangspunktes. Beide 
as me haben dieselbe ökonomische Form. Sie sind beide Geld, 
be keine qualitativ unterschiedenen Gebrauchswerte, denn Geld ist 
brau die verwandelte Gestalt der Waren, worin ihre besonderen Ge- 
won werte ausgelöscht sind. Erst 100 Pfd. Sterl. gegen Baum- 
Atsta und dann wieder dieselbe Baumwolle gegen 100 Pfd. Sterl. 
ze Äuschen, also auf einem Umwege Geld gegen Geld, dasselbe 
sen dasselbe, scheint eine ebenso zwecklose als abgeschmackte 
Peration.4 Eine Geldsumme kann sich von der andern Geldsumme 
Gl 
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1 
M * „Man tauscht nicht Geld gegen Geld,“ ruft Merecier de la Riviere den 
Pie, Kantilisten zu. („L’Ordre naturel et essentiel des societ6ös politiques.“ 
YSiocrates, 6a. Daire, p. 468.) In einem Werke, welches ausdrücklich vom 
Handel“ und der „Spekulation“ handelt, liest man: „Aller Handel besteht 
nn Austausch von Dingen verschiedener Art; und der Vorteil (für den Kauf- 
pen?) entspringt eben aus dieser Verschiedenheit, Ein Pfund Brot gegen ein 
and Brot austauschen, wäre ohne allen Vorteil . , , daher der vorteil- 
te Kontrast zwischen Handel und Spiel, welches nur Austausch von
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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