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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

‚36 
Dritter Abschnitt 
für die Erkenntnis der Organisation untergegangener Tiergeschlech 
ter, haben Reliquien von Arbeitsmitteln für die Beurteilung unter“ 
gegangener ökonomischer Gesellschaftsiormationen. Nicht was ge“ 
macht wird, sondern wie, mit welchen Arbeitsmitteln gemacht wird 
unterscheidet die ökonomischen Epochen.“ Die Arbeitsmittel sind 
nicht nur Gradmesser der Entwicklung der menschlichen Arbeits 
kraft, sondern auch Anzeiger der gesellschaftlichen Verhältnisse 
worin gearbeitet wird. Unter den Arbeitsmitteln selbst bieten di‘ 
mechanischen Arbeitsmittel, deren Gesamtheit man das Knochel 
und Muskelsystem der Produktion nennen kann, viel entscheidender 
Charaktermerkmale einer gesellschaftlichen Produktionsepoche, al 
solche Arbeitsmittel, die nur zu Behältern des Arbeitsgegenstande‘ 
dienen und deren Gesamtheit ganz allgemein als das Gefäßsyster 
der Produktion bezeichnet werden kann, wie zum Beispiel Röhrel 
Fässer, Körbe, ’Krüge usw. Erst in der chemischen Fabrikatit 
spielen sie eine bedeutungsvolle Rolle.5* 
Im weiteren Sinn zählt der Arbeitsprozeß unter seine Miti® 
außer den Dingen, welche die Wirkung der Arbeit auf ihren Gege? 
stand vermitteln, und daher in einer oder der andern Weise alt 
Leiter der Tätigkeit dienen, alle gegenständlichen Bedingungen, di 
überhaupt erheischt sind, damit der Prozeß stattiinde. Sie gehb® 
nicht direkt in ihn ein, aber er kann ohne sie gar nicht oder n 
unvollkommen vorgehen. Das allgemeine Arbeitsmittel dieser Ar 
ist wieder die Erde selbst; denn sie gibt dem Arbeiter die Grund 
lage, auf der er steht, und seinem Prozeß den Wirkungsraum (field 
of employment). Durch die Arbeit schon vermittelte Arbeitsmitte' 
dieser Art sind zum Beispiel Arbeitsgebäude, Kanäle, Straßen us“ 
Im Arbeitsprozeß bewirkt also die Tätigkeit des Mensch® 
durch das Arbeitsmittel eine von vornherein bezweckte Veränderul® 
des Arbeitsgegenstandes. Der Prozeß erlischt im Produkt. Se” 
Produkt ist ein Gebrauchswert, ein durch Formveränderung mensch 
lichen Bedürfnissen angeeigneter Naturstoff. Die Arbeit hat sich 
mit ihrem Gegenstand verbunden. Sie ist vergegenständlicht u 
der Gegenstand ist verarbeitet. Was auf seiten des Arbeiters p 
der Form der Unruhe erschien, erscheint nun als ruhende Eige” 
schaft, in der Form des Seins, auf seiten des Produkts. Er hat #” 
sponnen und das Produkt ist ein Gespinst. 
Betrachtet man den ganzen Prozeß vom Standpunkt seines R“ 
sultats. des Produkts. so erscheinen beide, Arbeitsmittel und Arbeit” 
5 Von allen Waren sind eigentliche Luxuswaren die unbedeutendst” 
für die technologische Vergleichung verschiedener Produktionsepochen. 1 
5a Note zur 2,* Ausgabe. So wenig die bisherige Geschichtsschreib” 
die Entwicklung der materiellen Produktion, also die Grundlage alles go n 
schaftlichen Lebens und daher aller wirklichen Geschichte kennt, hat V 
wenigstens die vorhistorische Zeit auf Grundlage naturwissenschaftlicht, 
nicht sogenannter historischer Forschungen, nach dem Material der wer 
zeuge und Walfen in Steinalter, Bronzealter und Eisenalter abgeteilt.
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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