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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

202 
Dritter Abscht! 
Ag 
kondukteur, ein Lokomotivführer und ein Signalgeber. Ein groß 
Eisenbahnunglück hat Hunderte von Passagieren in die andere W* 
expediert. Die Nachlässigkeit der Eisenbahnarbeiter ist die Ursa® 
des Unglücks. Sie erklären vor den Geschworenen einstimmig, * 
10 bis 12 Jahren habe ihre Arbeit nur 8 Stunden täglich gedau 
Während der letzten 5 bis 6 Jahre habe man sie auf 14, 18 w 
20 Stunden hinaufgeschraubt und bei besonders jebhaftem Zudi# 
der Reiselustigen, wie in den Perioden der Sonderzüge, währe 
oft ununterbrochen 40 bis 50 Stunden. Sie seien gewöhnlit 
Menschen und keine Zyklopen. Auf einem gegebenen Punkt vo 
sage ihre Arbeitskraft. Lähmung ergreife sie. Ihr Hirn höre R 
zu denken und ihr Auge zu sehen. Der ganz und gar „respect 
British Juryman“ antwortet durch ein Verdikt, das sie wegen „Do 
slaughter‘“ [Tötung] vor die nächsten Assisen schickt, und in ein 
milden Anhang den fronmen Wunsch äußert, die Herren Kap ie 
magnaten der Eisenbahn möchten doch in Zukunft verschwei% 
rischer im Ankauf der nötigen Anzahl von „Arbeitskräften“ ® 
„enthaltsamer“ oder „entsagender“ oder „sparsamer“ in der AB 
3augung der bezahlten Arbeitskraft sein.®? » 
Aus dem buntscheckigen Haufen der Arbeiter von allen Ye 
fessionen, Altern, Geschlechtern, die eifriger auf uns andrängeD 
die Seelen der Erschlagenen auf den Odysseus, und denen nn 
ohne die Blaubücher unter ihren Armen, auf den ersten Blick ) 
Ueberarbeit ansieht, greifen wir noch zwei Figuren heraus, den 
f{rappanter Kontrast beweist, daß vor dem Kapital alle Mens® 
gleich sind — eine Putzmacherin und einen Grobschmied. 
57 „Reynolds’ Newspaper“, 20. Januar 1866. Woche für Woche pa‘ 
dasselbe Wochenblatt gleich darauf, unter den „Aaufsehenerregenden Del 
schriften“: „Gräßliche und mörderische Unglücksfälle“, „EntsetzP®. 
Tragödien“ usw., eine ganze Liste neuer Eisenbahnkatastrophen. Dar 
antwortet ein Arbeiter von der North Staffordlinie: „Jedermann kenl, ß 
Folgen, wenn die Aufmerksamkeit von Lokomotivführer und Heizer Sr 
Augenblick erlahmt. Und wie ist es anders möglich bei maßloser gl 
längerung der Arbeit, im rauhesten Wetter, ohne Pause und Erhol/t% 
Nehmt als ein Beispiel, wie es täglich vorkommt, folgenden Fall. Lena 
Montag begann ein Heizer sehr früh morgens sein Tagewerk. Er € y 
es nach 14 Stunden 50 Minuten. Bevor er auch nur die Zeit hatte, SO 
Tee zu nehmen, rief man ihn von neuem an die Arbeit. . .. Sie da 
diesmal 14 Stunden 25 Minuten; er hatte also 29 Stunden 15 Mind 
ununterbrochen durchzuschanzen. Der Rest seines Wochenwerks en 
sich in folgender Weise zusammen: Mittwoch 15 Stunden, Donne ig 
15 Stunden 35 Minuten, Freitag 14*/3 Stunden, Sonnabend 14 SW 
10 Minuten; zusammen für die Woche 88 Stunden 40 Minuten. Und je 
denkt euch sein Erstaunen, als er nur Zahlung für 6 Arbeitstage CA 
Der Mann war ein Neuling und fragte, was man unter einem Tage” 
verstehe, Antwort: 13 Stunden, also 78 Stunden pro Woche, Aber os 
mit der Zahlung für die überschüssigen 10 Stunden 40 Minuten? dl. 
langem Hader erhielt er eine Vergütung von 10 Pence [80 Pfenm# 
(„Reynolds’ Newspaper“ vom 4, Februar 1866.) 
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Einführung in Das Studium Der Konjunktur. G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1925.
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