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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

226 
Dritter Abschni" 
In Zürich wurde die Arbeit von Kindern über 10 Jahren auf 12 Stu 
den beschränkt; im Aargau wurde 1862 die Arbeit von Kinder 
zwischen 13 und 16 Jahren von 12*/, auf 12 Stunden reduziert, 9 
Desterreich 1860 für Kinder zwischen 14 und 16 Jahren ditto a” 
12 Stunden.!® Welch ein „Fortschritt seit 1770“, würde Macauls} 
„mit Exultation“ aufjauchzen! 
Das „Haus des Schreckens“ für Paupers, wovon die Kapitalsee” 
1770 noch träumte, erhob sich wenige Jahre später als riesiges „A 
beitshaus“ für die Manufakturarbeiter selbst. Es hieß Fabrik. U 
diesmal erblaßte das Ideal vor der Wirklichkeit. 
‚' 6. Der Kampf um den Normalarbeitstag. | 
Zwangsgesetzliche Beschränkung der Arbeitszeit. Die englisch 
Fabrikgesetzgebung von 1833 bis 1864. . 
Nachdem das Kapital Jahrhunderte gebraucht, um den Arbeif® 
tag bis zu seinen normalen Maximalgrenzen und dann über die® 
hinaus bis zu den Grenzen des natürlichen Tages von 12 Stund“ 
zu verlängern,!% erfolgte nun, seit der Geburt der großen Indust 
im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts, eine lawinenartig gews) j 
same und maßlose Ueberstürzung. Jede Schranke von Sitte 
2. März 1848, erstreckt sich auf alle Arbeitsstätten ohne Unterschied. N “ 
diesem Gesetz war der Arbeitstag in Frankreich unbeschränkt. Er wahl 
in den Fabriken 14, 15 und mehr Stunden. Siehe „Des classes ouvriin 
en France, pendant l’annee 1848. Par M. Blanqui.“ Herr Blanqul, gr 
Cekonom, nicht der Revolutionär, war von Regierungs wegen mit der 
quete [Untersuchung] über die Arbeiterzustände betraut. nn 
180 Belgien bewährt sich auch mit Bezug auf die Regulation des Arbe 
lages als bürgerlicher Musterstaat. Lord Howard de, Welden, englis“ a 
Bevollmächtigter in Brüssel, berichtet dem Auswärtigen Amt in Londol 4 
12. Mai 1862: „Der Minister Rogier erklärte mir, daß weder ein allgem® f 
Gesetz noch Lokalregulationen die Kinderarbeit irgendwie beschränken; gen 
die Regierung sich während der letzten drei Jahre in jeder Sitzung mit @ 
Gedanken trug, den Kammern ein Gesetz über den Gegenstand vorzuleß f 
daß sie aber stets ein unüberwindliches Hindernis fand an der eifersücht'%, 
Angst gegen irgendwelche Gesetzgebung im Widerspruch mit dem Pr 
vollkommener Freiheit der Arbeit!“ 
181 „Es ist sicher sehr bedauerlich, daß irgendeine Klasse von Pers” 
12 Stunden täglich sich abplacken muß. Rechnet man die MahlzeiteP # 
und die Zeit, um zu und von der Werkstatt zu gehen, so beträgt Ben 
der Tat 14 von den 24 Tagesstunden. ... Abgesehen von der Gesun“ pl 
wird niemand, hoffe ich, anstehen, zuzugeben, daß vom moralischen GeS 
punkt eine so gänzliche Beanspruchung der Zeit der arbeitenden Kl 
ohne Unterlaß, vom frühen Alter von 13 Jahren, und in den „freien“ IndU” nd 
zweigen selbst von viel früherem Alter an, außerordentlich schädlich fü 
ein furchtbares Uebel ist. ,.. Im Interesse der öffentlichen MOrS it 
die Aufziehung einer tüchtigen Bevölkerung, und um der großen ar 
des Volkes einen vernünftigen Lebensgenuß zu verschaffen, muß Bl 
gedrungen werden, daß in allen Geschäftszweigen ein Teil jedes AT „x 
iages reserviert werde für Erholung und Muße.“ (Leonhard Hort“ 
‚Reports of Insp. of Fact. for 31st December 1841.“)
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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