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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

340 
Vierter Abschnitt 
. Sie. revolutioniert ebenso von .Grund aus die formelle Vermitt 
lung des . Kapitalverhältnisses, den Kontrakt zwischen Arbeiter 
und Kapitalist. Auf Grundlage des. Warenaustausches war S 
erste“ Voraussetzung, daß sich Kapitalist und Arbeiter als frei® 
Personen, als unabhängige Warenbesitzer, der eine Besitzer vo 
Geld und Produktionsmitteln, der andere Besitzer von Arbeitskrafb 
gegenübertraten. Aber jetzt kauft das Kapital Unmündige oder 
Halbmündige. Der Arbeiter verkaufte früher seine eigene Arbeits: 
kraft, worüber er als formell freie Person verfügte. Er verkauft 
jetzt Weib und Kind. Er wird’ Sklavenhändler.!?? Die Nachfrag® 
nach Kinderarbeit gleicht oft auch in der Form der Nachfrage nach 
Negersklaven, wie man sie in amerikanischen Zeitungsinseraten zw 
lesen gewohnt war. „Meine Aufmerksamkeit“, sagt zum Beispiel 6% 
englischer Fabrikinspektor, „wurde gelenkt auf eine Annonce w 
dem Lokalblatt einer der bedeutendsten Manufakturstädte mein® 
Distrikts mit folgendem Wortlaut: Gebraucht 12 bis 20 Junge® 
3 Mädchen von. 13 Jahren mit Wochenlöhnen von 6 bis 8 Shilling 
ersetzen‘ 1. Mann in ‘reifem Alter mit‘ einem Wochenlohn zwisch® 
18 und 45 Shilling.“ (Th.:de Quincey: „The Logic of Politic® 
Economy. London 1845“,  p. 147 n.). Da gewisse Funktionen der 
Familie, zum Beispiel Warten und Säugen der Kinder usw., nicht gast 
unterdrückt werden können, müssen die vom Kapital konfiszierten Familie! 
mütter mehr oder minder Stellvertreter dingen. Die Arbeiten, welche nr 
Familienkonsum erheischt, wie Nähen, Flicken usw., müssen durch Kal 
lertiger Waren ersetzt werden. Der verminderten Ausgabe von häusliche” 
Arbeit entspricht also vermehrte Geldausgabe. Die Produktionskosten des 
Arbeiterfamilie wachsen daher und gleichen die Mehreinnahme aus. 
kommt hinzu, daß Oekonomie und Zweckmäßigkeit in Vernutzung up 
Bereitung der Lebensmittel unmöglich werden. Ueber diese von der 
offiziellen politischen Oekonomie verheimlichten Tatsachen findet ma 
reichliches Material in den „Reports“ der Fabrikinspektoren, der „Children* 
ment Commission“ und namentlich auch den „Reports on Publ6 
ealth“, 
122 Im Gegensatz zur großen. Tatsache, daß die Beschränkung der 
Weiber- und Kinderarbeit in den englischen Fabriken von den erwachsen? 
männlichen Arbeitern dem Kapital aberobert wurde, findet man noch % 
den jüngsten Berichten der „Children’s Employment Commission“ wahrbaf 
empörende und durchaus sklavenhändlerische Züge der Arbeitereltern = 
Bezug auf den Kinderschacher. Der kapitalistische Pharisäer aber, wir 
man aus denselben Berichten sehen kann, klagt über diese von ihm gelb? 
geschaffene, verewigte und exploitierte Bestialität, die er sonst „Freibe 
der Arbeit“ tauft. „Arbeit von Kindern wurde zur Hilfe herangezogen » %, 
sie mußten nun für ihr eigenes tägliches Brot arbeiten. Ohne die Kraf 
eine so wenig angemessene Anstrengung auszuhalten, ohne Unterweisunf 
wie sie ihr Leben in Hinkunft führen sollten, wurden sie der physisch“ 
und moralischen Verwahrlosung überantwortet, Der jüdische Historik® 
der über die Zerstörung Jerusalems durch Titus berichtet, sagt, es gel Ben 
Wunder gewesen, daß es zu dieser furchtbaren Vernichtung kam, Wan 
eine entmenschte Mutter ihren eigenen Sprößling opferte, um ihren nage? 6) 
Hunger zu stillen.“ („Public Economy Concentrated, Carlisle 18833“, P-
	        

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Almanach d’Adresses de La Chambre de Commerce, d’Industrie et de Métier `a Zagreb. [Verlag nicht ermittelbar], 1930.
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