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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

! 
'] 
PB 
' 
Dreizehntes Kapitel. 
351 
wir sahen, daß die Masse des Mehrwertes durch zwei Faktoren 
bestimmt ist, die Rate des Mehrwertes und die Anzahl der gleich- 
zeitig beschäftigten Arbeiter, Bei gegebener Länge des Arbeitstages 
wird die Rate des Mehrwertes bestimmt durch das Verhältnis, worin 
der Arbeitstag in notwendige Arbeit und Mehrarbeit zerfällt. Die 
Anzahl der gleichzeitig beschäftigten Arbeiter hängt ihrerseits ab 
von dem Verhältnis des variablen Kapitalteils zum konstanten. Es 
Ist nun klar, daß der Maschinenbetrieb, wie er immer durch Steige- 
Tung der Produktivkraft der Arbeit die Mehrarbeit auf Kosten der 
Notwendigen Arbeit ausdehne, dies Resultat nur hervorbringt, indem 
er die Anzahl der von einem gegebenen Kapital beschäftigten Ar- 
beiter vermindert. Er verwandelt einen Teil des Kapitals, der früher 
Variabel war, das heißt sich in lebendige Arbeitskraft umsetzte, in 
Maschinerie, also in konstantes Kapital, das keinen Mehrwert produ- 
Zert. Es ist unmöglich, zum Beispiel aus 2 Arbeitern so viel Mehr- 
Wert auszupressen wie aus 24. Wenn jeder der 24 Arbeiter auf 
12 Stunden nur 1 Stunde Mehrarbeit liefert, liefern sie zusammen 
4% Stunden Mehrarbeit, während die Gesamtarbeit der 2 Arbeiter 
Mr 24 Stunden beträgt. Es liegt also in der Anwendung der 
Maschinerie zur Produktion von Mehrwert ein immanenter Wider- 
$Pruch, indem sie von den beiden Faktoren des Mehrwertes, den ein 
Kapital von gegebener Größe liefert, den einen Faktor, die Rate des 
Mehrwertes, nur dadurch vergrößert, daß sie den andern Faktor, 
N Arbeiterzahl, verkleinert. Dieser immanente Widerspruch tritt 
or, sobald mit der Verallgemeinerung der Maschinerie in einem 
üdustriezweige der Wert der maschinenmäßig produzierten Ware 
tum regelnden gesellschaftlichen Wert aller Waren derselben Art 
Dr und es ist dieser Widerspruch, der wiederum das Kapital, ohne 
iS es sich dessen bewußt wäre,!*® zur gewaltsamsten Verlängerung 
8 Arbeitstages treibt, um die Abnahme in der verhältnismäßigen 
Anzahl der ausgebeuteten Arbeiter durch Zunahme nicht nur der 
®lativen, sondern auch der absoluten Mehrarbeit zu kompensieren. 
set Wenn also die kapitalistische Anwendung der Maschinerie einer- 
" neue mächtige Motive zur maßlosen Verlängerung des Arbeits- 
äges schafft und die Arbeitsweise selbst wie den Charakter des 
Wellschaftlichen Arbeitskörpers in einer Art umwälzt, die den 
je: derstand gegen diese Tendenz bricht, produziert sie anderseits, 
DS durch Einstellung dem Kapital früher unzugänglicher Schichten 
vn Arbeiterklasse, teils durch Freisetzung der von der Maschine 
rdrängten Arbeiter, eine überflüssige Arbeiterhevölkerung,*®* die 
%3 Warum dieser immanente Widerspruch dem einzelnen Kapitalisten 
nd daher auch der in seinen Anschauungen befangenen politischen Oeko- 
ae Nicht zum Bewußtsein kommt, wird man aus den ersten Abschnitten 
8 dritten Buches ersehen. . | . 
M. 154 Es ist eins der großen Verdienste Ricardos und Sismondis, die 
ASchinerie nicht nur als Produktionsmittel von Waren, sondern auch von 
"Tedundant population‘ [überschüssiger Bevölkerung] begriffen zu haben.
	        

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Die Deutsche Kaliindustrie. E. S. Mittler & Sohn, 1929.
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