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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

126 
Vierter Abschnitt 
teilung noch ungeheuerlicher reproduziert, in der eigentlichen Fabrib 
durch Verwandlung des Arbeiters in das selbstbewußte Zubehöl 
einer Teilmaschine, überall sonst teils durch sporadischen Gebrau® 
der Maschinen und der Maschinenarbeit,?! teils durch Einführum$ 
von Weiber-, Kinder- und ungeschickter Arbeit als neuer Grum“ 
lage der Arbeitsteilung. Der Widerspruch zwischen der man“ 
fakturmäßigen Teilung der Arbeit und dem Wesen der große 
Industrie macht sich gewaltsam geltend. Er erscheint unter ander? 
in der furchtbaren Tatsache, daß ein großer Teil der in d® 
modernen Fabriken und Manufakturen beschäftigten Kinder, vo” 
zartesten Alter festgeschmiedet an die einfachsten Handgriffe, jahr“ 
lang ausgebeutet wird, ohne Erlernung irgendeiner Arbeit, die 5% 
später auch nur in derselben Manufaktur oder Fabrik brauchb# 
machte. 
In den englischen Buchdruckereien zum Beispiel fand frühe 
ein dem System der alten Manufaktur und des Handwerkes et! 
sprechender Uebergang der Lehrlinge von leichteren zu inhall® 
volleren Arbeiten statt. Sie machten einen Lerngang durch, bis %®* 
fertige Drucker waren. Lesen und schreiben zu können war für all 
ein Handwerkserfordernis. Alles das änderte sich mit der Druc“ 
maschine. Sie verwendet zwei Sorten von Arbeitern, einen 
wachsenen Arbeiter, den Maschinenaufseher, und Maschinenjung® 
meist von 11 bis 17 Jahren, deren Geschäft ausschließlich darin b® 
steht, einen Bogen Papier der Maschine zu unterbreiten oder iM 
den gedruckten Bogen zu entziehen. Sie verrichten, in Lond® 
uamentlich, diese Plackerei 14, 15, 16 Stunden ununterbrochen wäh 
rend einiger Tage in der Woche und oft 36 Stunden nacheinand® 
mit nur 2 Stunden Rast für Mahlzeit und Schlaf!?®* Ein groß! 
Teil von ihnen kann nicht lesen, und sie sind in der Regel ga 
verwilderte, abnorme Geschöpfe. „Um sie zu ihrem Werk zu b® 
fähigen, ist keine intellektuelle Ausbildung irgendeiner Art nötlf! 
sie haben wenig Gelegenheit für Geschick und noch weniger {U 
301 Wo handwerksmäßige Maschinen, durch Menschenkraft getriebe 
direkt oder indirekt mit entwickelter und daher mechanische Triebkraf! 
voraussetzender Maschinerie konkurrieren, geht eine große Umwandlurß 
vor mit Bezug auf den Arbeiter, der die Maschine treibt. Ursprünge 
ersetzte die Dampfmaschine diesen Arbeiter,. jetzt soll er die Damp. 
maschine ersetzen. Die Spannung und Verausgabung seiner Arbeitskr2l 
wird daher ungeheuerlich, und nun gar für Unerwachsene, die zu dies® 
Tortur verurteilt sind! So fand der Kommissär Longe in Coventry und Ve 
gebung Jungen von 10 bis 15 Jahren zum Drehen der Bandstühle verwa” " 
abgesehen von jüngeren Kindern, die Stühle von kleinerer Dimension % 
ärehen hatten. „Es ist außerordentlich mühsame Arbeit. Der Junge ist Ca 
bloßer Ersatz für Dampfkraft,“ („Children’s Employment Commissi0h 
th Report 1866“, p. 114, n. 6.) Ueber die mörderischen Folgen „dies“ 
Systems der Sklaverei“, wie der offizielle Bericht es nennt, ebenda ur 
folgende Seiten, 
302 Ebenda, S. 3, N. 24.
	        

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