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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

148 
Fünfter Abschnif 
Anderseits aber verengt sich der Begriff der produktiven Arbeit 
Die kapitalistische Produktion ist nicht nur Produktion von War® 
sie ist wesentlich Produktion von Mehrwert. Der Arbeiter pr“ 
duziert nicht für sich, sondern für das Kapital. Es genügt dab# 
nicht länger, daß er überhaupt produziert. Er muß Mehrweil 
produzieren. Nur der Arbeiter ist produktiv, der Mehrwert für d® 
Kapitalisten produziert oder zur Selbstverwertung des Kapital 
dient. Steht es frei, ein Beispiel außerhalb der Sphäre der mal“ 
riellen Produktion zu wählen, so ist ein Schulmeister produktive 
Arbeiter, wenn er nicht nur Kinderköpfe bearbeitet, sondern sich 
selbst abarbeitet zur Bereicherung des Unternehmers. Daß letztere 
sein Kapital in einer Lehrfabrik angelegt hat, statt in einer Wurf 
fabrik, ändert nichts an dem Verhältnis. Der Begriff des pI 
duktiven Arbeiters schließt daher keineswegs ‘bloß ein Verhälip! 
zwischen Tätigkeit und Nutzeffekt, zwischen Arbeiter und Arbeit® 
produkt ein, sondern auch ein spezifisch gesellschaftliches, geschich‘ 
lich entstandenes Produktionsverhältnis, welches den Arbeiter zu? 
unmittelbaren Verwertungsmittel des Kapitals stempelt. Produktive 
Arbeiter zu sein, ist daher kein Glück, sondern ein Pech. Im viert® 
Buch dieser Schrift, welches die Geschichte der Theorie behandel* 
wird man näher sehen, daß die klassische politische Oekonomie vr 
jeher, bald instinktiv, bald bewußt, die Produktion von Mehrwe 
zum entscheidenden Charakter des produktiven Arbeiters macht* 
Mit ihrer Auffassung von der Natur des Mehrwertes wechselt dah# 
ihre Definition des produktiven Arbeiters. So erklären die Physi” 
kraten, nur die Ackerbauarbeit sei produktiv, weil sie allein ein® 
Mehrwert liefere. Für die Physiokraten existiert Mehrwert ab? 
ausschließlich in der Form der Grundrente. 
Die Verlängerung des Arbeitstages über den Punkt hinaus, “ 
der Arbeiter nur ein Aequivalent für den Wert seiner Arbeitskrä 
produziert hätte, und die Aneignung dieser Mehrarbeit durch d® 
Kapital — das ist die Produktion des absoluten Mehrwertes. Dies? 
Prozeß kann vorgehen und geht vor auf Grundlage von Betrieb“ 
weisen, die ohne Zutun des Kapitals historisch überliefert sind. BB 
findet dann nur eine formelle Metamorphose statt oder die kapi!?; 
listische Ausbeutungsweise unterscheidet sich von den früheren, Wa 
Sklavensystem usw., nur dadurch, daß die Mehrarbeit hier dul® ; 
direkten Zwang abgerungen, dort durch „freiwilligen“ Verkauf de“ 
Arbeitskraft vermittelt wird. Die Produktion des absoluten Mebl 
wertes unterstellt also nur formelle Unterordnung der Arbeit un!® 
das Kapital. „ 
Die Produktion des absoluten Mehrwertes bildet die allgeme? 
Grundlage des kapitalistischen Systems und den Ausgangspunkt U 
Produktion des relativen Mehrwertes. Bei dieser ist der Arbeitst® 
von vornherein in zwei Stücke geteilt: notwendige Arbeit und Mehl 
arbeit. Um die Mehrarbeit zu verlängern, wird die notwend’£, 
Arbeit verkürzt dureb Methoden, vermittels deren das Aequival®
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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