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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

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Achtzehntes Kapitel. 
481 
Tüher die zerstörenden Folgen der Ueberarbeit, so entdeckt man 
ler die Quellen der Leiden, die für den Arbeiter aus seiner Unter- 
)eschäftigung entspringen.** 
__ Wird der Stundenlohn in der Weise festgesetzt, daß der Kapitalist 
ch nicht zur Zahlung eines Tages- oder Wochenlohnes verpflichtet, 
Ondern nur zur Zahlung der Arbeitsstunden, während deren es ihm 
’eliebt, den Arbeiter zu beschäftigen, so kann er ihn unter der Zeit 
veschäftigen, die der Schätzung des Stundenlohnes oder der Maß- 
Anheit für den Preis der Arbeit ursprünglich zugrunde liegt. Da 
lese Maßeinheit bestimmt ist durch die Proportion 
Tageswert der Arbeitskraft 
Arbeitstag von gegebener Stundenzahl 
“erliert sie natürlich allen Sinn, sobald der Arbeitstag aufhört, 
ne bestimmte Stundenzahl zu zählen. Der Zusammenhang 
Wischen der bezahlten und unbezahlien Arbeit wird aufgehoben. 
Der Kapitalist kann jetzt ein bestimmtes Quantum Mehrarbeit aus 
lem Arbeiter herausschlagen, ohne .ihm die zu seiner Selbsterhaltung 
Viwendige Arbeitszeit einzuräumen. Er kann jede Regelmäßig- 
keit der Beschäftigung vernichten und ganz nach Bequemlichkeit, 
Willkür und augenblicklichem Interesse die ungeheuerste Ueber- 
Sbeit mit relativer oder gänzlicher Arbeitslosigkeit abwechseln 
assen. Er kann, unter dem Vorwand, den „normalen Preis der 
Arbeit“ zu zahlen, den Arbeitstag ohne irgend entsprechende Kom- 
Pensation für den Arbeiter, anormal verlängern. Daher der durch- 
N vernünftige Aufstand (1860) der im Baufach beschäftigten Lon- 
ner Arbeiter gegen den Versuch der Kapitalisten, diesen Stunden- 
hm aufzuherrschen. Die gesetzliche Beschränkung des Arbeits- 
äges macht solchem Unfug ein Ende, obgleich natürlich nicht der 
Ws Konkurrenz der Maschinerie, Wechsel in der Qualität der an- 
SSWandten Arbeiter, partiellen und allgemeinen Krisen entspringen- 
©h Unterbeschäftigung. 
A Bei wachsendem Tage- oder Wochenlohn kann der Preis der 
weit nominell konstant bleiben und dennoch unter sein normales 
p, Sau sinken. Dies findet jedesmal statt, sobald mit konstantem 
vis der Arbeit, respektive der Arbeitsstunde, der Arbeitstag über 
Sine gewohnheitsmäßige Dauer verlängert wird. Wenn in dem 
Bruch a der Nenner wächst, wächst der 
Zähler noch rascher. Der Wert der Arbeitskraft, weil ihr Verschleiß, 
= 
* Die Wirkung solcher anormalen Unterbeschäftigung ist durchaus ver- 
tieden von der einer allgemeinen zwangsgesetzlichen Verkürzung des Ar- 
SlStapges, Erstere hat mit der absoluten Länge des Arbeitstages nichts zu 
xtaffen und kann ebensowohl bei fünfzehnstündigem als bei sechsstündigem 
Arbeitstag eintreten. Der normale Preis der Arbeit ist im ersten Fall darauf 
“Technet, daß der Arbeiter 15 Stunden, im zweiten darauf, daß er 6 Stunden 
WO Tag durchschnittlich arbeitet. Die Wirkung bleibt daher dieselbe, wenn 
"Tin dem einen Fall nur 71/2, in dem andern nur 3 Stunden beschäftigt wird. 
Das Kapital. I. 31
	        

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The Model Stock Plan. McGraw-Hill Book Company, 1930.
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