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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

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Achtzehntes Kapitel. 
432 
“ Beschränkung des Arbeitstages macht diesem Vergnügen ein 
Nde,38 
Es ist allgemein bekannte Tatsache, daß, je länger der Arbeits- 
lag in einem Industriezweig, um so niedriger der Arbeitslohn.®® 
Fabrikinspektor A. Redgrave illustriert dies durch eine vergleichende 
Uebersicht der zwanzigjährigen Periode von 1839 bis 1859, wonach 
der Arbeitslohn in den dem Zehnstundengesetz unterworfenen 
Fabriken stieg, während er fiel in den Fabriken, wo 14 bis 15 Stun- 
den täglich gearbeitet wird.*® 
Wir haben oben das Gesetz formuliert: Bei gegebenem Preis 
der Arbeit hängt der Tages- oder Wochenlohn von der Quantität der 
Zelieferten Arbeit ab. Aus diesem Gesetz folgt zunächst, daß, je 
Medriger der Preis der Arbeit, desto größer das Arbeitsquantum 
sein muß oder desto länger der Arbeitstag, damit der Arbeiter auch 
Nr einen kümmerlichen Durchschnittslohn sichere. Die Niedrig- 
teit des Arbeitspreises wirkt hier als Sporn zur Verlängerung der 
Arbeitszeit.* 
Umgekehrt aber produziert ihrerseits die Verlängerung der 
Arbeitszeit einen Fall im Arbeitspreise und damit im Tages- oder 
Wochenlohn. 
Die Bestimmung des Arbeitspreises durch den Bruch 
Tageswert der Arbeitskraft 
Arbeitstag von gegebener Stundenzahl 
Srgibt, daß bloße Verlängerung des Arbeitstages den Arbeitspreis 
On ku 
bh Report“, p. 44, n. 191), wird dadurch wieder aufgewogen, daß von ihnen 
Mier anderm auch viele Bibeln und Erbauungsbücher gebunden werden. 
® . Siehe „Reports of Insp. of Faet. for 30th April 1863“, p. 5. Mit ganz 
yo htiger Kritik des Sachverhältnisses erklärten die im Baufach beschäftigten 
jgmdoner Arbeiter während des großen Streiks und der Aussperrung von 
150, den Stundenlohn nur annehmen zu wollen unter zwei Bedingungen: 
y daß mit dem Preis der Arbeitsstunde ein Normalarbeitstag von respektive 
ad 10 Stunden festgesetzt werde und der Preis für die Stunde des zehn- 
je gen Arbeitstages größer sei als für die des neunstündigen; 2. daß 
y 6 Stunde über den Normaltag hinaus als Ueberzeit verhältnismäßig höher 
“ahlt werde. 
Ren." »Es ist eine bekannte Tatsache, daß dort, wo lange Arbeitszeit die 
% | bildet, geringe Löhne ebenso regelmäßig zu finden sind.‘ („Reports 
lich Sp. of Faet. for 31st October 1863“, p. 9.) „Die Arbeit, welche die kärg- 
He. Ste Nahrung gewährt, wird meist übermäßig ausgedehnt.“ („Public 
Salth. 6th Report 1864“, p. 15.) 
% „Reports of Insp. of Fact. for 30ih April 1860“, p. 31, 32. 
die “ Die Hand-Nägelmacher in England haben zum Beispiel wegen des 
je rigen Arbeitspreises 15 Stunden täglich zu arbeiten, um den kümmer- 
Ta sten Wochenlohn herauszuschlagen. „Es sind viele, viele Stunden des 
ı Sen und während aller der Zeit muß er hart schanzen, um 11 Pence oder 
Schl illing herauszuschlagen, und davon gehen 2*/» bis 3 Pence ab für Ver- 
nn der Werkzeuge, Feuerung, Eisenabfall.“ („Children’s Employment 
selben sion, 8rd Report“, p. 186, n. 671.) Die Weiber verdienen bei der- 
©N Arbeitszeit nur einen Wochenlohn von 5 Shilling. (Ebenda, S..137 N.674.,)
	        

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