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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

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Zweiundzwanzigstes Kapitel. 
541 
daher mit dem Wachstum des Kapitals seine Anlagesphären aus. 
Er lehrt zugleich die Exkremente [Abfälle] des Produktions- und 
Konsumtionsprozesses in den Kreislauf des Reproduktionsprozesses 
Murückschleudern, schafft also ohne vorherige Kapitalauslage neuen 
Kapitalstoff. Gleich vermehrter Ausbeutung des Naturreichtums 
durch bloß höhere Spannung der Arbeitskraft bilden Wissenschaft 
und Technik eine von der gegebenen Größe des funktionierenden 
Kapitals unabhängige Potenz seiner Ausdehnung. Sie wirkt 
3ugleich auf den in sein Erneuerungsstadium eingetretenen Teil des 
Originalkapitals zurück. In seine neue Form einverleibt es gratis 
den hinter dem Rücken seiner alten Form vollzogenen gesellschaft- 
ichen Fortschritt. Allerdings ist diese Entwicklung der Produktiv- 
<raft zugleich begleitet von teilweiser Entwertung funktionierender 
Kapitale. Das Kapital, das zum Beispiel in eine Maschine gesteckt 
Ist, verliert seinen Wert, wenn bessere Maschinen derselben Art auf- 
kommen. Soweit diese Entwertung sich durch die Konkurrenz scharf 
fühlbar macht, fällt die Hauptwucht auf den Arbeiter, in dessen ge- 
Seigerter Ausbeutung der Kapitalist Schadenersatz sucht. 
Die Arbeit überträgt auf das Produkt den Wert der von ihr 
konsumierten Produktionsmittel. Anderseits wächst Wert und Masse 
der durch gegebene Arbeitsmenge in Bewegung gesetzten Pro- 
üuktionsmittel im Verhältnis, wie die Arbeit produktiver wird. Setzt 
also auch dieselbe Arbeitsmenge ihren Produkten immer nur die- 
Selbe Summe Neuwert zu, so wächst doch der alte Kapitalwert, den 
Me ihnen gleichzeitig überträgt, mit steigender Produktivität der Arbeit. 
. Ein englischer und ein indischer Spinner zum Beispiel mögen 
lieselbe Stundenzahl mit derselben Intensität arbeiten, so werden 
beide in einer Woche gleiche Werte erzeugen. "Trotz dieser Gleich- 
beit besteht ein ungeheurer Unterschied zwischen dem Wert des 
Wochenprodukts des Engländers, der mit einem gewaltigen Auto- 
Naten arbeitet, und des Inders, der nur ein Spinnrad hat. Der 
‘glische Spinner verwandelt in einem Tage viel hundertmal größere 
Massen von Baumwolle, Spinninstrumenten usw. in Garn. Er erhält 
Also auch vielhundertmal größeren Kapitalwert in seinem Produkt. 
Wäre selbst das Wertprodukt seiner Tagesarbeit, das heißt der durch 
Hieselbe den Produktionsmitteln neu zugesetzte Wert, nur gleich 
dem des Inders, dennoch stellt sich seine Tagesarbeit nicht nur in 
Doßerem Produktenquantum dar, sondern in unendlich größerem 
TOduktenwert, altem Wert, den er auf das neue Produkt überträgt, 
“d der von neuem als Kapital funktionieren kann. 
, „1782“, belehrt uns F. Engels, „lag die ganze Wollernte der 
nrhergehenden drei Jahre (in England) aus Mangel an Arbeitern 
a unverarbeitet da und hätte liegen bleiben müssen, wenn nicht 
ve neu erfundene Maschinerie zu Hilfe gekommen wäre und sie 
Srsponnen hätte.“5* Die in der Form von Maschinerie vergegen- 
8 9” F. Engels: „Lage der arbeitenden Klasse in England, Leipzig 1845“. 
: 20. [Ausgabe Stuttgart 1892, S. 9.]
	        

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