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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

46 
Siebter Abschnitt. 
Mit dem Dogma, das gesellschaftliche Kapital sel in jedem ge- 
gebenen Zeitpunkt eine fixe Größe, werden die gewöhnlichsten Er- 
scheinungen des Produktionsprozesses, wie zum Beispiel dessen 
plötzlichen Ausdehnungen und Zusammenziehungen, ja sogar die 
Akkumulation, völlig unbegreifbar.®%® Das Dogma wurde sowohl von 
Bentham selbst wie von Malthus, James Mill, MacCulloch usw. zu 
apologetischen Zwecken vernutzt, namentlich um einen Teil des 
Kapitals, das variable oder in Arbeitskraft umsetzbare Kapital als 
eine fixe Größe darzustellen. Die stoffliche Existenz des variablen 
Kapitals, das heißt die Masse der Lebensmittel, die es für den Ar- 
beiter repräsentiert, oder der sogenannte Arbeitsfonds, wurde 
sinen durch Naturketten abgegrenzten und unüberschreitbaren Son” 
Jderteil des gesellschaftlichen Reichtums verfabelt. 
Um den Teil des gesellschaftlichen Reichtums, der als konstantes 
Kapital oder, stofflich ausgedrückt, als Produktionsmittel funktio- 
nieren soll, in Bewegung zu setzen, ist eine bestimmte Mass® 
lebendiger Arbeit erheischt. Diese ist technologisch gegeben. Aber 
weder ist die Anzahl der Arbeiter gegeben, erheischt um diese Ar 
beitsmasse flüssig zu machen, denn das wechselt mit dem Aus 
hunderts geistreich gesagt hatten. Wenn man zum Beispiel wissen will, w# 
ist einem Hunde nützlich?, so muß man die Hundenatur ergründen. Dies 
Natur selbst ist nicht aus dem „Nützlichkeitsprinzip‘“ zu konstruieren. AM 
den Menschen angewandt, wenn man alle menschlichen Taten, Bewegungel 
Verhältnisse usw. nach dem Nützlichkeitsprinzip beurteilen will, handelt ® 
sich erst um die menschliche Natur im allgemeinen und dann um die in jede 
Epoche historisch modifizierte Menschennatur. Bentham macht kein Feder” 
lesens. Mit der naivsten Trockenheit unterstellt er den modernen Spie® 
bürger, speziell den englischen Spießbürger, als den Normalmenschen. we 
liesem Kauz von Normalmensch und seiner Welt nützlich, ist an und für 
3ich nützlich. An diesem Maßstab beurteilt er dann Vergangenheit, Gegot 
wart und Zukunft. Zum Beispiel die christliche Religion ist „nützlich“, wel 
sie dieselben Missetaten religiös verpönt, die der Strafkodex juristisch vn 
dammt. Kunstkritik ist „schädlich“, weil sie ehrbare Leute in ihrem Gen“ 
an Martin Tupper stört usw. Mit solchem Schund hat der brave Man 
dessen Devise: „nulla dies sine linea“ [kein Tag ohne einen Strich], B&# 
von Büchern gefüllt. Wenn ich die Courage meines Freundes H. Heine hätt% 
würde ich Herrn Jeremias ein Genie in der bürgerlichen Dummheit nenn? 
%5 „Politische Oekonomen sind zu geneigt, eine bestimmte Quantität vo R 
Kapital und eine bestimmte Anzahl Arbeiter als Produktionsinstrumente x 
gleichförmiger Kraft und als mit einer gewissen gleichförmigen Intensität w} ä 
kend zu behandeln.... Diejenigen, die behaupten, daß Waren die einzig® 
wirkenden Mittel (agents) der Produktion sind, beweisen, daß die Produkte, 
iberhaupt nicht erweitert werden kann, denn zu einer solchen Erweiterw 
müßten Lebensmittel, Rohmaterialien und Werkzeuge vorher vermehrt Va 
den, was in der Tat darauf hinaus kommt, daß kein Wachstum der Prod 
tion ohne ihr vorheriges Wachstum stattfinden kann, oder, in andern Wor a‘ 
daß jedes Wachstum unmöglich ist.“ (S. Bailey: „Money and its Vieissitud@ 
p. 26, 70.) Bailey kritisiert das Dogma hauptsächlich vom Standpunkt 
Zirkulationsprozesses,
	        

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Lexikon Der Handelsgeographie. Verl. des Bibliogr. Inst., 1882.
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