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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

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Dreiundzwanzigstes Kapitel. 
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Periodenwechsel des industriellen Zyklus entsprechen. Sie sind 
also nicht bestimmt durch die Bewegung der absoluten Anzahl der 
Arbeiterbevölkerung, sondern durch das wechselnde Verhältnis, 
Worin die Arbeiterklasse in aktive Armee und Reservearmee zer- 
fällt, durch die Zunahme und Abnahme des relativen Umfanges der 
Uebervölkerung, durch den Grad, worin sie bald absorbiert, bald 
wieder freigesetzt wird. Für die moderne Industrie mit ihrem 
zehnjährigen Zyklus und seinen periodischen Phasen, die außerdem 
im Fortgang der Akkumulation durch stets rascher aufeinander {fol- 
Zende unregelmäßige Schwankungen durchkreuzt werden, wäre es 
in der Tat ein schönes Gesetz, welches die Nachfrage und Zufuhr 
von Arbeit nicht durch die Ausdehnung und Zusammenziehung des 
Kapitals, also nach seinen jedesmaligen Verwertungsbedürfnissen, 
tegelte, so daß der Arbeitsmarkt bald relativ untervoll erscheint, 
Weil das Kapital sich ausdehnt, bald wieder übervoll, weil es 
Sich zusammenzieht, sondern umgekehrt die Bewegung des 
Kapitals von der absoluten Bewegung der Bevölkerungsmenge ab- 
hängig machte. Dies jedoch ist das ökonomische Dogma. Nach 
demselben steigt infolge der Kapitalakkumulation der Arbeitslohn. 
Der erhöhte Arbeitslohn spornt zur rascheren Vermehrung der 
Arbeiterbevölkerung, und diese dauert fort, bis der Arbeitsmarkt 
überfüllt, also das Kapital relativ zur Arbeiterzufuhr unzureichend 
Seworden ist. Der Arbeitslohn sinkt, und nun die Kehrseite der 
Medaille. Durch den fallenden Arbeitslohn wird die Arbeiter- 
devölkerung nach und nach gelichtet, so daß ihr gegenüber das 
Kapital wieder überschüssig wird, oder auch, wie andere es erklären, 
der fallende Arbeitslohn und die entsprechende erhöhte Ausbeutung 
des Arbeiters beschleunigt wieder die Akkumulation, während 
Zleichzeitig der niedere Lohn das Wachstum der Arbeiterklasse in 
Schach hält. So tritt wieder das Verhältnis ein, worin die Arbeits- 
fuhr niedriger als die Arbeitsnachfrage, der Lohn steigt usw. 
fine schöne Bewegungsmethode dies für die entwickelte kapita- 
Ästische Produktion! Bevor infolge der Lohnerhöhung irgendein 
Positives Wachstum der wirklich arbeitsfähigen Bevölkerung ein- 
treten könnte, wäre die Frist aber und abermal abgelaufen, worin 
der industrielle Feldzug geführt, die Schlacht geschlagen und ent- 
Schieden sein muß. 
+» Zwischen 1849 und 1859 trat, zugleich mit fallenden Getreide- 
Preisen, eine praktisch betrachtet nur nominelle Lohnerhöhung in 
den englischen Agrikulturdistrikten ein, zum Beispiel in Wiltshire 
Sieg der Wochenlohn von 7 auf 8 Shilling, in Dorsetshire von 7 oder 
3 auf 9 Shilling usw. Es war dies Folge des übergewöhnlichen Ab- 
Qusses der agrikolen Uebervölkerung, verursacht durch Kriegs- 
pchfrage, massenhafte Ausdehnung der Eisenbahnbauten, Fabriken, 
’rgwerke usw. Je niedriger der Arbeitslohn, desto höher drückt 
Sich jedes noch so unbedeutende Steigen desselben in Prozentzahlen 
Aus, Ist der Wochenlohn zum Beispiel 20 Shilling und steigt er auf
	        

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