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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

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acht- 
)reiundzwanzigstes Kapitel. 
501 
‚eit alle Qualen der Erstickung zu erdulden hatten, zur Vermeidung 
ler pestilenzialischen Dünste von dem schmutzigen stehenden 
Wasser und den Abtritten dicht unter den Fenstern. Endlich wurden 
mnserm Komitee Klagen eingehändigt von einem Arzt, der Gelegen- 
leit hatte, diese Hütten zu besuchen. Er sprach über den Zustand 
lieser sogenannten Wohnstätten in den bittersten Ausdrücken und 
)efürchtete sehr ernsthafte Folgen, falls nicht einige Gesundheits- 
"orkehrungen getroffen würden. Ungefähr vor einem Jahre ver- 
Mlichtete sich Herr Jay, ein Haus einzurichten, wohin die von ihm 
)eschäftigten Personen beim Ausbruch ansteckender Krankheiten 
)ofort entfernt werden sollten. - Er wiederholte dies Versprechen 
Inde letzten Juli, tat aber nie den geringsten Schritt zur Ausführung, 
)bgleich seit diesem Datum verschiedene Fälle von Pocken und in- 
Olge davon zwei Todesfälle vorkamen. Am 9. September berichtete 
nir Arzt Kelson weitere Pockenfälle in denselben Hütten und be- 
hrieb ihren Zustand als entsetzlich. Zu Ihrer (des Ministers) 
formation ‚muß ich hinzufügen, daß unsere Pfarrei ein isoliertes 
Jaus besitzt, das sogenannte Pesthaus, wo die Pfarreigenossen, die 
\n ansteckenden Krankheiten leiden, verpflegt werden. Dies Haus 
St jetzt seit Monaten fortwährend mit Patienten überfüllt. In einer 
"amilie starben 5 Kinder an Pocken und Fieber. Vom 1. April bis 
« September dieses Jahres kamen nicht weniger als 10 Todesfälle 
m Pocken vor, 4 in den besagten Hütten, den Pestquellen. Es ist 
mmöglich, die Zahl der Krankheitsfälle anzugeben, da die heim- 
jesuchten Familien sie so geheim als möglich halten.“ 11 
Die Arbeiter in Kohlen- und andern Bergwerken gehören zu 
len bestbezahlten Kategorien des britischen Proletariats. Zu 
Velchem Preis sie ihren Lohn erkaufen, wurde an einer früheren 
Stelle gezeigt.!*? Ich werfe hier einen raschen Blick auf ihre Wohn- 
ichkeitsverhältnisse. In der Regel errichtet der Ausbeuter des 
Sergwerks, ob Eigentümer oder Mieter desselben, eine Anzahl 
Jottages für seine Hände. Sie erhalten Cottages und Kohlen zur 
7euerung „umsonst“, das heißt letztere bilden einen in natura [in 
Jebrauchsgegenständen] gelieferten Teil des Lohnes. Die nicht in 
„181 Ebenda, S. 18, Note, Der Armenpfleger der Chapel-en-le-Frith-Union 
An Derbyshire) berichtet an den Registrar-General: „Zu Doveholes hat man 
Ane Anzahl kleiner Aushöhlungen in einem großen Hügel von Kalkasche ge- 
Nacht. Diese Höhlen dienen den Erd- und andern am Eisenbahnbau be- 
“häftigten Arbeitern zur Wohnung. Die Höhlen sind eng, feucht, obne Ab- 
‘Ug für Unreinigkeiten und ohne Abtritte. Sie entbehren aller Ventilations- 
Mittel, mit Ausnahme eines Loches durch die Wölbung, das zugleich als 
„Hornstein dient. Die Pocken wüten und haben schon verschiedene Todes- 
äle (unter den Höhlenbewohnern) verursacht.“ (Ebenda, Note 2.) 
182 Die auf S. 460 ff. gegebenen Einzelheiten beziehen sich namentlich 
%uf Arbeiter in Kohlenbergwerken. Ueber den noch schlechteren Zustand 
A Metallminen vgl. den gewissenhaften Bericht der Royal Commission 
864.
	        

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