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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

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Der Gang besteht aus 10 bis 40 oder 50 Personen, nämlich 
Weibern, jungen Personen beiderlei Geschlechts (13 bis 18 Jahre), 
>bgleich Jungen meist mit dem 13. Jahre ausscheiden, endlich Kin- 
dern beiderlei Geschlechts (6 bis 13 Jahre). An der Spitze steht 
ler Gangmaster (Gangmeister), immer ein gewöhnlicher Land- 
arbeiter, meist ein sogenannter schlechter Kerl, Liederjahn, unstet, 
versoffen, aber mit einem gewissen Unternehmungsgeist und ge- 
Schäftlicher Gewandtheit. Er wirbt den Gang, der unter ihm 
arbeitet, nicht unter dem Pächter. Mit letzterem akkordiert er 
meist auf Stückwerk, und sein Einkommen, das im Durchschnitt 
nicht sehr hoch über das eines gewöhnlichen Landarbeiters steigt,178 
aängt fast ganz ab vom Geschick, womit er in kürzester Zeit mög- 
lichst viel Arbeit aus seiner Bande flüssig zu machen weiß. Die 
Pächter haben entdeckt, daß Frauenzimmer nur unter männlicher 
Diktatur ordentlich arbeiten, daß aber Frauenzimmer und Kinder, 
wenn einmal im Zug, mit wahrem Ungestüm, was schon Fourier 
wußte, ihre Lebenskraft verausgaben, während der erwachsene 
männliche Arbeiter so heimtückisch ist, damit, soviel er kann, haus- 
zuhalten. Der Gangmeister zieht von einem Gut zum andern und 
beschäftigt so seine Bande 6 bis 8 Monate im Jahr. Seine Kundschaft 
ist daher viel einträglicher und sicherer für die Arbeiterfamilien 
als die des einzelnen Pächters, welcher nur gelegentlich Kinder 
beschäftigt. Dieser Umstand befestigt seinen Einfluß in den offenen 
Irtschaften so sehr, daß in vielen die Kinder nur durch seine Ver- 
mittlung dingbar sind. Individuelles Verpumpen der letzteren, ge- 
irennt vom Gang, bildet sein Nebengeschäft. 
Dreiundzwanzigstes Kapitel. 
Die „Schattenseiten“ des Systems sind die Ueberarbeit der 
Kinder und jungen Personen, die ungeheuren Märsche, die sie 
'äglich zu und von den 5, 6 und manchmal 7 Meilen entfernten 
Gütern zurücklegen, endlich die Demoralisation des „Gangs“. Ob- 
Zleich der Gangmeister, der in einigen Gegenden „the driver“ 
(Treiber) heißt, mit einem langen Stabe ausgerüstet ist, wendet er 
solchen jedoch nur selten an, und Klage über brutale Behandlung 
ist Ausnahme. Er ist ein demokratischer Kaiser oder eine Art 
Rattenfänger von Hameln. Er bedarf also der Popularität unter 
seinen Untertanen und fesselt sie an sich durch das unter seiner 
Gönnerschaft blühende Zigeunertum. Rohe Ungebundenheit, lustige 
Ausgelassenheit und schamloseste Frechheit leihen dem Gang Flügel. 
Meist zahlt der Gangmeister in einer Kneipe aus und kehrt dann 
Wohl wankend, rechts und links gestützt auf ein stämmiges Frauen. 
Mensch, an der Spitze des Zuges heim, die Kinder und jungen Per- 
sonen hinterher tollend, Spott- und Zotenlieder singend. Auf dem 
Rückwege ist das, was Fourier „Phanerogamie“ [öffentlicher Bei- 
173 Einzelne Gangmeister jedoch haben sich zu Pächtern von 500 Acres 
Mer Besitzern ganzer Häuserreihen heraufgearbeitet.
	        

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