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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

664 
Siebter Abschnitt. 
es waren ebenso viele idyllische Methoden der ursprünglichen 
Akkumulation. Sie eroberten das Feld für die kapitalistische Agri- 
kultur, einverleibten den Grund und Boden dem Kapital und schufen 
der: städtischen Industrie die nötige Zufuhr von vogelfreiem 
Proletariat. 
3. Blutgesetzgebung gegen die Exproprlierten 
seit Ende des 15. Jahrhunderts, 
Gesetze zur Herabdrückung des Arbeitslohnes. 
Die durch Auflösung der feudalen Gefolgschaften und durch 
stoßweise, gewaltsame Expropriation von Grund und Boden Ver- 
jagten, dies vogelfreie Proletariat konnte unmöglich ebenso rasch 
von der aufkommenden Manufaktur aufgesaugt werden, als es auf 
die Welt gesetzt ward. Anderseits konnten die plötzlich aus ihrer 
gewohnten Lebensbahn Herausgeschleuderten sich nicht ebenso 
plötzlich in die Disziplin des neuen Zustandes finden. Sie ver- 
wandelten sich massenhaft in Bettler, Räuber, Vagabunden, zum Teil 
aus Neigung, in den meisten Fällen durch den Zwang der Umstände. 
Ende des 15. und während des ganzen 16. Jahrhunderts daher in 
ganz Westeuropa eine Blutgesetzgebung wider Vagabondage. Die 
Väter der jetzigen Arbeiterklasse wurden zunächst gezüchtigt für 
die ihnen angetane Verwandlung in Vagabunden und‘ Paupers. Die 
Gesetzgebung behandelte sie als „freiwillige“ Verbrecher und unter- 
stellte, daß es von ihrem guten Willen abhänge, in den nicht mehr 
existierenden alten Verhältnissen fortzuarbeiten. 
In England begann jene Gesetzgebung unter Heinrich VII. 
Heinrich VIIL, 1530: Alte und arbeitsunfähige Bettler erhalten 
eine Erlaubnis zu betteln. Dagegen Auspeitschung und Einsperrung. 
pachten in Sutherlandshire, wofür jüngst, beim Verfall des laufenden Pacht- 
kontrakts, eine Jahresrente von 1200 PId. Ster]. geboten ward, wird in einen 
Deer Forest verwandelt!“ Die feudalen Instinkte betätigen sich , . . wie zur 
Zeit, wo der normännische Eroberer . . . 36 Dorfschaften zerstörte, um den 
New Forest zu schaffen. . . . Zwei Millionen Acres, welche einige der frucht- 
barsten Ländereien Schottlands einbegreifen, sind ganz und gar wüst gelegt. 
Das natürliche Gras von Glen Tilt zählte zu den nahrhaftesten der Grafschaft 
Perth; der Deer Forest von Ben Aulder war der beste Grasgrund in dem auß- 
gedehnten Distrikt von Badenoch; ein Teil des Black Mount Forest war das 
vorzüglichste schottische Weideland für schwarzgesichtige Schafe. Von der 
Ausdehnung des für Jagdliebhaberei wüstgelegten Grund und Bodens mag 
man sich eine Vorstellung bilden aus der Tatsache, daß er einen viel 
größeren Flächenraum umfaßt als die ganze Grafschaft Perth. Den Verlust 
des Landes an Produktionsquellen infolge dieser gewaltsamen Verödung 
mag man daraus schätzen, daß der Boden des Forest von Ben Aulder 15 000 
Schafe nähren konnte und daß er nur den dreißigsten Teil des gesamten 
Jagdreviers von Schottland beträgt. ... All dies Jagdland ist durchaus 
unproduktiv .., es hätte ebensowohl in die Fluten der Nordsee versenkt 
werden können, Solchen nach Laune geschaffenen Einöden oder Wüsten 
sollte die starke Hand der Gesetzgebung den Garaus machen.“
	        

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L’ Allemagne Économique Ou Histoire Du Zollverein Allemand. Ainé, 1874.
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