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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

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Fünfundzwanzigstes Kapitel. 
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beiter aus Spanien. Aber ohne Arbeiter (das heißt ohne Sklaverei) 
wäre das Kapital kaput gegangen oder wenigstens auf die kleinen 
Massen zusammengeschrumpft, worin jedes Individuum es mit 
seinen eigenen Händen anwenden kann. Dies fand wirklich statt 
in der letzten von den Engländern gegründeten Kolonie, wo ein 
großes Kapital in Samen, Vieh und Instrumenten unterging am 
Mangel von Lohnarbeitern und wo kein Ansiedler mehr Kapital 
besitzt, als er mit seinen eigenen Händen anwenden kann.“ 2% 
Man sah: die Expropriation der Volksmasse von Grund und 
Boden bildet die Grundlage der kapitalistischen Produktionsweise. 
Das Wesen einer freien Kolonie besteht umgekehrt darin, daß die 
Masse des Bodens noch Volkseigentum ist und jeder Ansiedler daher 
einen Teil davon in sein Privateigentum und individuelles Pro- 
duktionsmittel verwandeln kann, ohne den späteren Ansiedler an 
derselben Operation zu verhindern.?? Dies ist das Geheimnis, so- 
wohl der Blüte der Kolonien, als ihres Krebsschadens — ihres 
Widerstandes wider die Ansiedlung des Kapitals. „Wo Land sehr 
wohlfeil ist und alle Menschen frei sind, wo jeder nach Wunsch 
ein Stück Land für sich selbst erhalten kann, ist Arbeit nicht nur 
sehr teuer, was den Anteil des Arbeiters an seinem Produkt angeht, 
sondern die Schwierigkeit ist, kombinierte Arbeit zu irgendeinem 
Preise zu erhalten.“ 2% 
Da in den Kolonien die Scheidung des Arbeiters von den Ar- 
beitsbedingungen und ihrer Wurzel, dem Grund und Boden, noch 
nicht existiert, oder nur vereinzelt, oder auf zu beschränktem Spiel- 
raum, existiert auch noch nicht die Losscheidung der Agrikultur von 
der Industrie, noch nicht die Vernichtung der ländlich häuslichen 
Industrie, und wo soll da der innere Markt für das Kapital her- 
kommen? 
„Kein Teil der Bevölkerung Amerikas ist ausschließlich agrikol, 
mit Ausnahme der Sklaven und ihrer Anwender, die Kapital und 
Arbeit für große Werke kombinieren. Freie Amerikaner, die den 
Boden selbst bauen, treiben zugleich viele andere Beschäftigungen. 
Ein Teil der von ihnen gebrauchten Möbel und Werkzeuge wird 
gewöhnlich von ihnen selbst gemacht. Sie bauen häufig ihre eigenen 
Häuser und bringen das Produkt ihrer eigenen Industrie zu noch so 
fernem Markt. Sie sind Spinner und Weber, sie fabrizieren Seife 
und Kerzen, Schuhe und Kleider für ihren eigenen Gebrauch. In 
Amerika bildet der Landbau oft das Nebengeschäft eines Grob- 
schmiedes, Müllers oder Krämers.“?** Wo bleibt unter solchen 
Käuzen das „Entsagungsfeld“ für den Kapitalisten? 
261 Ebenda, Bd. II, S. 5. : 
263 „Land, um Element der Kolonisation zu werden, muß nicht nur un- 
angebaut sein, sondern öffentliches Eigentum, welches in Privateigentum 
verwandelt werden kann,“ (Ebenda, Bd. II, S, 125.) 
263 Ebenda, Bd. I, S. 247. 
264 Ebenda, S. 21, 22.
	        

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