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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

698 
Siebter Abschnitt. 
das sich über Jahre ausdehnt und Auslage von viel fixem Kapital 
erheischt, stößt auf Hindernisse der Ausführung. In Europa zögert 
das Kapital keinen Augenblick, denn die Arbeiterklasse bildet sein 
lebendiges Zubehör, stets im Ueberfluß da, stets zur Verfügung. 
Aber in den Kolonialländern! 
Wakefield erzählt eine äußerst schmerzensreiche Anekdote. Er 
unterhielt sich mit einigen Kapitalisten von Kanada und dem Staat 
New York, wo zudem die Einwanderungswogen oft stocken und einen 
Bodensatz „überzähliger‘“ Arbeiter niederschlagen. „Unser Kapital“, 
seufzt eine der Personen des Melodramas, „unser Kapital lag bereit 
für viele Operationen, die eine beträchtliche Zeitperiode zu ihrer 
Vollendung brauchen; aber konnten wir solche Operationen beginnen 
mit Arbeitern, welche, wir wußten es, uns bald den Rücken wenden 
würden? Wären wir sicher gewesen, die Arbeit solcher Einwanderer 
festhalten zu können, wir hätten sie mit Freude sofort angeworben 
und zu hohem Preise. Ja, trotz der Sicherheit ihres Verlustes wür- 
den wir sie dennoch angeworben haben, wären wir einer frischen 
Zufuhr je nach unserm Bedürfnis sicher gewesen.“ 270 
Nachdem Wakefield die englische kapitalistische Agrikultur und 
ihre „kombinierte“ Arbeit prunkvoll in Gegensatz gestellt hat zu der 
zerstreuten amerikanischen Bauernwirtschaft, entschlüpft ihm auch 
die Kehrseite der Medaille. Er schildert die amerikanische Volks- 
masse als wohlhabend, unabhängig, unternehmend und relativ ge- 
bildet, während „der englische Agrikulturarbeiter ein elender Lump 
(a miserable wreich) ist, ein Pauper. ... In welchem Lande außer 
Nordamerika und einigen neuen Kolonien übersteigen die Löhne 
der auf dem Lande angewandten freien Arbeit nennenswert die 
unentbehrlichen Lebensmittel des Arbeiters? ... Zweifelsohne, 
Ackerpferde in England, da sie ein wertvolles Eigentum sind, werden 
viel besser genährt als der englische Landbebauer“.?1 Aber was 
schadet das? Nationalreichtum ist nun einmal von Natur gleich- 
bedeutend mit Volkselend. 
Wie nun den antikapitalistischen Krebsschaden der Kolonien 
heilen? Wollte man allen Grund und Boden mit einem Schlage aus 
Volkseigentum in Privateigentum verwandeln, so zerstörte man zwar 
die Wurzel des Uebels, aber auch — die Kolonie. Die Kunst ist, 
zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Man gebe von Regie- 
cungs wegen der jungfräulichen Erde einen vom Gesetz der Nach- 
frage und Zufuhr unabhängigen, einen künstlichen Preis, welcher 
den Einwanderer zwingt, längere Zeit zu lohnarbeiten, bis er genug 
Geld verdienen kann, um Grund und Boden zu kaufen??? und sich in 
2370 Ebenda, S. 191, 192. 
271 Ebenda, Bd. I, S. 47, 246. 
272 „Ihr behauptet, es sei der Aneignung des Bodens und der Kapitalien 
zu danken, daß ein Mensch, der nichts besitzt als seine Hände, Beschäftigung 
findet und sich ein Einkommen schafft. ... Es ist im Gegenteil der indivi-
	        

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Die Deutsche Volksversicherung. Druck und Verlag: Vaterländische Verlags- und Kunstanstalt, 1914.
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